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Honda HR-V e:HEV im Test: Das taugt das alternative Hybrid-System

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Von: Marcus Efler

Honda H-RV e:HEV, fahrend
Mit gefälligem Design: der Honda H-RV e:HEV © Matthew Howell/Honda

Elektrisch fahren ohne Stecker: Der Honda HR-V e:HEV bietet E-Mobilität mit ungewöhnlichem Ansatz – stellt deutsche Käufer aber vor ein Problem.

Frankfurt – In Sachen Elektromobilität fährt Honda eine ganz eigene Strategie. Nachdem die Japaner lange die Elektromobilität per Akku nach Kräften ignoriert hatten (was man dem weltweit größten Hersteller von Verbrennungsmotoren vielleicht nicht mal verübeln kann), brachten sie mit dem Honda e einen rundum gelungenen City-Stromer. Doch auf eine aktuell hier besonders beliebte Antriebsart verzichtet Honda komplett: den Plug-in-Hybrid. Auch der neue HR-V e:HEV verfügt in seiner einzig lieferbaren Antriebsvariante nur über einen kleinen Akku, der einen, maximal zwei elektrische Kilometer schafft.

Die Idee dahinter: Der Verbrennungsmotor soll vorrangig den Akku laden, sodass der E-Motor den Hauptteil des Antriebs übernimmt. Die typische, lautlose Kraft eines Elektromotors kann man im Honda CR-V allerdings nur selten erleben, wie 24auto.de* in seinem Fahrbericht feststellt. Meist brummt der Benzinmotor deutlich vernehmbar mit.

Das schlanke, straffe Design wirkt sportlicher, als das SUV tatsächlich ist. Als größeres Problem dürfte sich aber herausstellen, dass der mindestens 30.400 Euro teure Honda HR-V e:HEV weder Umweltprämie noch Steuerbonus für Dienstwagen bekommt und so bei vielen Hybrid-Käufern durchs Raster fällt.*24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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