Pflegemittel im Vergleich

Haarspray, Cola & Co.: Mit diesen Tipps lassen Sie Ihre Reifen in neuem Glanz erstrahlen

  • Jasmin Pospiech
    vonJasmin Pospiech
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Damit Sie lange sicher auf den Straßen unterwegs sind, empfiehlt es sich, regelmäßig die Reifen zu pflegen. Worauf Sie achten sollten und ob sich Hausmittel lohnen, lesen Sie hier.

  • Autoreifen sind ein essentieller Bestandteil eines Fahrzeugs
  • Mit der richtigen Pflege sind Reifen bis zu zehn Jahre haltbar
  • Es muss nicht immer teuer sein – auch mit Hausmitteln halten Sie Reifen in Schuss

München – Reifen sind ein wichtiger Bestandteil eines jeden Autos. Schließlich bringen Sie uns sicher von A nach B. Damit das auch lange so bleibt, ist es ratsam, regelmäßig Zeit in die Reifenpflege zu investieren. Andernfalls können die Reifen nicht mehr zuverlässig arbeiten, werden rissig und/oder es droht Verschleiß

Mit diesen fünf Tipps sorgen Sie für die richtige Reifenpflege

Damit es zu keinen brenzligen Situationen auf der Straße kommt, sollten Sie folgende fünf Tipps bei der Reifenpflege beachten: 

Profiltiefe überprüfen

Bevor Sie sich ans Reinigen der Räder machen, empfiehlt es sich zuerst, regelmäßig die Profiltiefe zu kontrollieren. Gesetzlich ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter vorgeschrieben. Der Grund dafür: Ist das Reifenprofil zu weit abgefahren, entsteht zu wenig Kontakt zwischen Lauffläche und Straße.

Wollen Sie die Profiltiefe Ihrer Reifen selbst messen, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: entweder ein Reifenprofil-Messer oder eine 1-Euro-Münze. Der Rand der letzteren hat eine Breite von drei Millimetern.

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Schieben Sie das Geldstück an verschiedenen Stellen in die großen Profilrillen des Pneus und wird der Rand sichtbar, ist das Mindestreifenprofil von 1,6 Millimetern unterschritten.

Mit der Folge, dass sich das Fahrzeug nicht mehr richtig lenken lässt und auch die fehlende Wasserverdrängung kann zum Problem werden. Daher raten Auto-Experten, die Sommerreifen sicherheitshalber bereits bei drei Millimetern und die Winterreifen bei vier Millimetern Tiefe zu ersetzen.

Luftdruck kontrollieren

Zudem ist es ratsam, neben der Profiltiefe auch den Luftdruck regelmäßig zu überprüfen. Ist dieser im optimalen Bereich, lässt sich dadurch bis zu fünf Prozent mehr Sprit sparen und auch die Reifen können länger genutzt werden.

Am besten kontrollieren Sie alle drei Wochen Ihren Reifendruck. Übrigens: Die Angaben dazu finden Sie im Tankdeckel oder in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs. Eine Prüfung des Reifendrucks wird besonders in Situationen nötig, wenn Ihr Auto voll oder kaum beladen ist.

Reifen auswuchten

Auch wenn Sie Ihre Reifen selbst wechseln, empfiehlt es sich, die Pneus zum Auswuchten in eine Werkstatt zu geben. Der Grund dafür: Eine Unwucht führt zu einer ungleichmäßigen Abnutzung des Reifenprofils.

Auch bei möglichem Kontakt mit Bordsteinen oder Schlaglöchern Schäden am Fahrzeug entstehen. Deshalb ist es ratsam, in regelmäßigen Abständen die Spur einstellen zu lassen.

Sichtkontrolle durchführen

Experten bei Focus Online weisen auch darauf hin, stets eine Sichtkontrolle durchführen zu lassen. Dabei werden die Autoreifen auf Risse oder andere Beschädigungen überprüft. So verlängert sich die Lebensdauer Ihrer Reifen deutlich.

Reifen reinigen

Auch wenn es mit Arbeit verbunden ist: Ihr Auto freut sich über eine häufige Wäsche. Allerdings vernachlässigen Autobesitzer oft die Reifen. Doch auch hier ist es wichtig, dass Sie Schmutz und Verkrustungen abwaschen, die zum Beispiel im Winter durch das Streusalz entstehen können. Anschließend sollten Sie die Reifen mit einem Glanzgel behandeln, sodass das Gummi geschmeidig und die Farbe erhalten bleibt.

Übrigens: Neben den richtigen Pflege-Tipps ist auch die richtige Lagerung Ihrer Autoreifen für eine lange Haltbarkeit entscheidend. 

So lange können (Winter-)Reifen gelagert werden

Um Ihre Autoreifen in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, gibt es im Zubehörhandel Glanzsprays von namhaften Markenanbietern. Während die einen Autobesitzer auf Nigrin oder Sonax Reifenglanzreiniger schwören, um den Grauschleier zu entfernen, greifen andere zu altbewährten Hausmitteln. Schließlich haben die sich als ebenso wirkungsvoll erwiesen, sind aber dafür um einiges günstiger.

Cola fürs Reifengummi

Dieses Hausmittel findet sich in fast jedem Haushalt hierzulande: eine Cola-Flasche. Träufeln Sie es auf einen Schwamm oder ein Tuch und wischen Sie damit über die Autoreifen. Cola zieht schließlich schnell ins Gummi und sogar Profis verwenden das süße Getränk zur Reifenpflege.

Schuhcreme

Sie haben schwarze oder farblose Schuhcreme zu Hause? Dann sollten Sie sie nicht mehr länger nur auf Ihre Schuhe streichen, sondern auch auf Ihre Autoreifen. Dünn aufgetragen und nachpoliert, werden vormals graue Reifen schnell wieder blitzblank.

Haarspray

Pflege-Experten raten oft zu Silikonsprays, um Reifen wieder zum Glänzen zu bringen. In vielen Haarsprays aus der Drogerie ist dieser Inhaltsstoff zur Genüge enthalten. Am Ende sparen Sie sich - im Gegensatz zu Produkten teurer Anbieter - auch noch viel Geld.

Von Fetten und Ölen raten Profis dagegen ab. Es sei ein Trugschluss, heißt es in einschlägigen Foren, dass Schweineschmalz, Vaseline & Co. die Autoreifen geschmeidiger machen. Stattdessen sollen diese Produkte für Risse sorgen, was am Ende dazu führt, dass sich das Material auflöst.

Rubriklistenbild: © Georg Wendt/dpa

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