Vorsicht ist geboten

Zeitumstellung 2020: So wirkt sich die Extra-Stunde auf Autofahrer aus

  • Jasmin Pospiech
    vonJasmin Pospiech
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Im Oktober wird es Zeit, das eigene Auto auf die dunkle Jahreszeit vorzubereiten. Denn es werden wieder die Uhren zurückgestellt. Was jetzt Wichtiges zu tun ist, steht hier.

München – In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober ist es so weit: Dann werden wieder die Uhren umgestellt. Diesmal Richtung Winterzeit, das heißt, Langschläfer haben jetzt morgens eine Stunde länger Zeit. Viele Autofahrer nutzen dagegen die Extrastunde, um ihre Scheiben freizukratzen und den Motor schon mal warmlaufen zu lassen. Wer sich frühzeitig vorbereitet und ein paar Tipps beachtet, kommt leichter durch die dunkle Jahreszeit.

Zeitumstellung 2020: So wirkt sich die Extra-Stunde auf Autofahrer aus

Sicherlich sorgen Regen und Nebel im Herbst oft dafür, dass Autofahrer mit schlechteren Sichtverhältnisse leben müssen. Dass es schon früh wieder dunkel wird, kann es Verkehrsteilnehmern erschweren, die Umgebung, aber auch Gegenstände oder Tiere auf der Straße, rechtzeitig zu erkennen. Deshalb rät der ADAC hier, so früh wie möglich für bessere Sichtverhältnisse zu sorgen. (Winter-Tipps für Autofahrer: Auf diese Dinge sollten Sie achten)

Das geht, indem Sie die Einstellung der Scheinwerfer an Ihrem Wagen kontrollieren (lassen) und vorsichtshalber die Fahrzeugscheiben von außen und innen gründlich reinigen. Auch ist der Zeitpunkt günstig, mal wieder die Scheibenwischerblätter zu tauschen – die allgemeine Empfehlung dafür lautet: alle zwei Jahre.

Dass Sie das Licht manuell einschalten (bei Autos ohne Lichtautomatik), wenn Sie losfahren und auch während der gesamten Fahrt beibehalten, steht außer Frage. Das gilt besonders, wenn Sie morgens und abends in der einsetzenden Dämmerung unterwegs sind. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie als Autofahrer auch besonders umsichtig sein. (Ab wann Sie Schneeketten wirklich brauchen – und welche klare Testsieger sind)

Zeitumstellung 2020: Das ist zu tun bei Wildtieren und unvorsichtigen Autofahrern

Gefahren gehen einerseits von Wildtieren wie Rehen oder Wildschweinen aus, die dämmerungsaktiv sind und dementsprechend oft an Waldrändern oder Feldern auf die Straße springen könnten. Läuft ein Tier auf die Fahrbahn, sollten Sie am besten eine Vollbremsung machen. Versuchen Sie dennoch, auch wenn ein Crash unvermeidbar ist, das Lenkrad festzuhalten, zu bremsen und geradeaus weiterzufahren. Ansonsten kann der Unfall noch weitaus dramatischere Folgen haben, wenn Sie im Graben landen oder gegen einen Baum fahren. Nach dem Unfall ist auf jeden Fall die Polizei unter 110 zu rufen – auch ohne Verletzte. Ist jemand schwerer verletzt, dann bitte zuallererst die 112 anrufen und erst danach die Polizei. (Nach Horror-Crash: Frau hat keine Stirn mehr – weil Beine auf Armaturenbrett lagen)

Andererseits ist auch im Straßenverkehr vor anderen unachtsamen Verkehrsteilnehmern Vorsicht geboten, meint der ADAC. Durch die Umstellung auf die Winterzeit gerät bei vielen Menschen der Biorhythmus aus dem Lot, mit der Folge, dass sie unter extremer Müdigkeit und sogar unter Konzentrationsproblemen leiden. Daher empfiehlt es sich, zu dieser Jahreszeit langsam und vorausschauend zu fahren – zumindest so lange, bis sich die Menschen an die zusätzliche Stunde gewöhnt haben. (Mit Material von dpa)

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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