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Vignette im Urlaub: Wer sie vergisst, muss richtig blechen

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Von: Jasmin Pospiech

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In Corona-Zeiten fahren einige von uns mit dem Auto in Richtung Süden in den Urlaub. Allerdings braucht man in vielen unserer Nachbarländer eine Vignette. Sonst kann der Urlaub schnell deutlich teurer werden als geplant.

München – Wenn der Sommerurlaub ansteht, ist eine genaue Vorbereitung an den Tagen zuvor ein Muss. Was darf nicht fehlen, was muss noch eingepackt werden? Eine Checkliste ist da sehr hilfreich. Wer mit dem Auto in Corona-Zeiten unterwegs ist, darf vor allem die Vignette nicht vergessen. Sie ist essenziell, um in vielen unserer Nachbarländern auf der Autobahn fahren zu dürfen. Ansonsten kann der Urlaub sehr teuer werden.

Vignette im Ausland: Wer sie vergisst, muss teuer bezahlen

Schließlich fallen die Strafen fürs Vergessen der Vignette sehr happig aus, wie der ADAC berichtet. In Österreich kostet eine Ersatzmaut 120 Euro oder es wird ein Bußgeld ab 300 Euro fällig. Doch wie sieht es in unseren anderen Nachbarländern aus? Hier eine Übersicht der Vignettenpreise sowie Bußgelder:

Preis für Tagesvignette: 8,00 Euro / 7 Tage

Bußgeld: 150 Euro

Preis für Tagesvignette: 9,40 Euro / 10 Tage

Bußgeld: Ersatzmaut 120 € oder Bußgeld ab 300 €

Preis für Tagesvignette: 3,00 Euro / 7 Tage

Bußgeld: 80 Euro

Preis für Tagesvignette: 10,00 Euro / 10 Tage

Bußgeld: ab 80 Euro

Preis für Tagesvignette: 15,00 Euro / 7 Tage

Bußgeld: 300 – 800 Euro, bei Sofortzahlung 150 Euro

Preis für Tagesvignette: 12,00 Euro / 10 Tage

Bußgeld: ab 195 Euro

Preis für Tagesvignette: 11,00 Euro / 10 Tage

Bußgeld: Ersatzmaut ab 50 Euro

In der Schweiz hingegen können Autofahrer nur eine Jahresvignette für 39 Euro erwerben. Wer sie vergisst, muss mit einem Bußgeld von 175 Euro rechnen, immerhin sind dann aber die Vignettenkosten gleich mit drin.

Vignette kaufen für Österreich, Tschechien und Slowenien: So sparen Sie viel Geld

Wer noch weitere Urlaube mit dem Auto für 2020 plant, den weist der ADAC darauf hin, dass sich seit Mitte des Jahres der Kauf einer Jahresvignette meist nicht mehr lohnt. Die verschiedenen Kurzzeitvignetten zum Beispiel in Österreich, Tschechien und Slowenien stellen demnach die günstigeren Alternativen dar.

In Österreich ist die Vignette Pflicht, eine Jahresvignette für Pkw kostet 91,10 Euro. Für zwei Monate zahlt man 27,40 Euro und das Zehn-Tages-Ticket kostet 9,40 Euro. Der ADAC rät daher Vielfahrern oder Mehrfach-Urlaubern, sich ab August bis Ende November zwei Zwei-Monats-Vignetten zu sichern. So sparen Sie insgesamt 36,90 Euro gegenüber einer Jahresvignette. Übrigens: Ab dem 1. Dezember ist bereits die Jahresvignette 2021 erhältlich und gültig.

In Tschechien dagegen müssen Autofahrer für eine Jahresvignette aktuell 57 Euro bezahlen (Auto im Urlaub gestohlen? So gehen Sie jetzt Schritt für Schritt vor). Die Monatsvignetten kosten dagegen 17 Euro. Daher sollten Reisende spätestens ab September überlegen, ob sich eine Jahresvignette noch lohnt.

Wer nach oder durch Slowenien fährt, der sollte sich ebenfalls ab 1. September gut überlegen, ob eine Jahresvignette für 110 Euro noch sinnvoll ist (Rettungsgasse: So bilden Sie sie richtig – und wann Sie teuer büßen müssen). Eine Monatsvignette kostet dagegen 30 Euro. Wer also zum Beispiel bis November drei Monatsvignetten nutzt, spart 20 Euro. (Mit Material von mid)

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