Fit für die dunkle Jahreszeit

Winter-Tipps für Autofahrer: Auf diese Dinge sollten Sie achten

Ein Smart fährt auf einer winterlichen Straße in der Stadt
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Im Winter gilt es besonders den Zustand des eigenen Autos zu prüfen.
  • Jan Schmidt
    vonJan Schmidt
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Der Winter fordert Fahrzeuge besonders heraus. Darum ist eine gute Vorbereitung wichtig. Experten wissen, worauf es dabei ankommt.

München – Gefährliche Blindflüge wegen schmutziger Scheiben oder Probleme beim Start des Motors in der Kälte: Der Winter hält für Autofahrer einige Überraschungen bereit, weshalb zu Beginn der kalten Jahreszeit ein technischer Check des Autos empfehlenswert ist. (Rettungsgasse: So wird die Fahrspur für Einsatzkräfte korrekt gebildet)

Reifen, Licht und Frostschutzmittel: Viele essentielle Prüfungen können Autofahrer selbst ohne oder mit nur geringem technischem Sachverstand durchführen“, sagen die Experten vom ADAC. Die empfohlene Profiltiefe der Reifen lasse sich mit dem silbernen Rand einer Zwei-Euro-Münze nachmessen. Der Rand ist etwa vier Millimeter breit – die empfohlene Mindesttiefe für das Profil von Winterreifen. Die Funktionsfähigkeit der Beleuchtung könne man mithilfe eines Partners beim Rundgang um das Auto überprüfen. Auch Frostschutzkonzentrat in der Scheibenwaschanlage lasse sich unkompliziert nachfüllen. (Autobesitzer fährt absichtlich in Überschwemmung – was jetzt zu tun ist)

Winter-Tipps für Autofahrer: Auf diese Dinge sollten Sie achten

„Ein professioneller Check vom Fachmann in der Werkstatt, wie er für ältere Pkw sinnvoll ist, sollte zusätzlich einen Blick auf die Abgasanlage, die Bremsen und den Kühlerfrostschutz umfassen“, so die Experten. Die Abgasanlage wird durch Streusalz besonders anfällig für Korrosion. Gummilager und Gummiringe, die den Auspuff in Position halten, können bei Kälte spröde werden. Fehlender Frostschutz im Kühlkreislauf führt im schlimmsten Fall zu kapitalen Motorschäden. (Vignette im Urlaub: Wer sie vergisst, muss richtig blechen)

Pannenursache Nummer eins in der kalten Jahreszeit ist die Batterie. Vor allem bei Pkw, die länger als fünf Jahre mit derselben Batterie unterwegs sind, lohnt sich ein Blick vom Fachmann auf den Energiespeicher – dies gilt erst recht für den Fall, dass der Motor bereits bei vergleichsweise milden Temperaturen schlecht anspringt. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Batterie bei Kälte in die Knie geht. (Das bringt Ihnen ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC wirklich – und was es kostet)

Der ADAC empfiehlt, vor einem professionellen Wintercheck in der Werkstatt Preise und Umfang der Leistungen zu vergleichen. Vorsicht ist bei hohen Kostenvoranschlägen für angeblich notwendige Reparaturen angesagt: In einem solchen Fall sollten sich Autofahrer ein zweites Angebot bei einer anderen Werkstatt einholen. (Mit Material vom mid)

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