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Falschparker melden: Apps machen’s einfach

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Von: Simon Mones

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Egal ob Einfahrt oder Behindertenparkplatz, Falschparker sind ärgerlich. Mithilfe von Apps fürs Smartphone kann diese jeder melden.

München – Dank Smartphones sind wir immer und überall online. Kein Wunder also, dass es inzwischen zahlreiche Apps gibt, die Autofahrern das Leben leichter machen. Sei es als Ersatz für ein Navi oder um bei den hohen Spritpreisen in Deutschland die günstigste Tankstelle in der Nähe zu finden. In manchen Ländern kann man über eine App auch Raser anschwärzen. In Deutschland geht das zwar noch nicht, dafür kann Falschparker melden.

Möglich macht das beispielsweise die App Wegeheld, die seit Ende März 2014 für Android und iOS erhältlich ist. Wer einen Falschparker entdeckt, kann über die Anwendung die grundlegenden Daten aufnehmen und ein Foto machen. So wie es auch eine Politesse tun würde. Anschließend ist der Falschparker in der App für alle Nutzer sichtbar, wie „chip.de“ berichtet.

Ein Knöllchen an einem Auto. (Symbolbild)
Das Knöllchen fürs Falschparken kann auch per App kommen. Wenn das Ordnungsamt mitspielt. (Symbolbild) © Michael Gstettenbauer/Imago

Falschparker melden: Apps machen’s einfach

Wer möchte, kann den Verkehrssünder anschließend auch an das zuständige Ordnungsamt melden. Die Daten werden dabei per E-Mail weitergeleitet und über die private Adresse der Nutzer verschickt. Der Vorgang erfolgt somit nicht anonym. Allerdings ist es den Ordnungsämtern freigestellt, ob sie die Meldung aufnehmen.

Ob die Meldung Folgen für den Falschparker hat, ist somit von Region zu Region unterschiedlich. Anders sieht das bei der App Park & Collect aus. Hier können sich Besitzer eines privaten Parkplatzes registrieren. Anschließend können Falschparker über die App gemeldet werden und erhalten ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro, das an den Parkplatzbesitzer ausgezahlt wird. Wiederholungstäter werden von dem Unternehmen anwaltlich abgemahnt.

Falschparker melden: App zensiert Kennzeichen

In beiden Fällen sind Nutzer der Apps rechtlich auf der sicheren Seite. In der Wegeheld-App werde die Kennzeichen auf den hochgeladenen Fotos geschwärzt und sind somit nicht öffentlich sichtbar. Problematisch könnte es indes werden, wenn der Falschparker mit fotografiert wird, denn dadurch könnte sein Recht am eigenen Bild verletzt werden.

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Wer auf Nummer sichergehen will, kann im Kampf gegen Falschparker aber auch weiter auf Zettel setzten. So wie es ein Mann in den USA getan hat, als ein Honda in einem Parkhaus gleich vier Stellplätze blockiert hat. Dass es auch kreativer geht, zeigt ein anderer Fall, in dem sich ein Mann mithilfe von Einkaufswagen gerächt hat.

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