Grüße aus der Sahara

„Blutregen“ über Deutschland: Mit diesen drei Tipps wird Ihr Auto schnell wieder sauber

  • Jasmin Pospiech
    vonJasmin Pospiech
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Feiner Wüstenstaub macht seit ein paar Tagen in Teilen Europas breit – wenn es dazu noch regnet, spricht man vom „Blutregen“. Wie Sie Ihr Auto danach wieder blitzblank bekommen, erfahren Sie hier.

München – „Blutregen“: Was sich im ersten Moment für viele eklig anhört, ist eigentlich nur ein Wetterphänomen, das besonders Autobesitzer zur Verzweiflung treibt. Feiner Wüstenstaub aus der Sahara macht sich seit ein paar Tagen in Teilen Europas breit. Dieser ist orange-rötlich bis gelblich und überzieht die Autos mit einer feinen Schicht aus Sand. Wenn es dann noch regnet, spricht man von „Blutregen“, weil der Sand aus der Atmosphäre abregnet und die entsprechenden Spuren hinterlässt. Ist Ihr Wagen auch betroffen, gibt es ein paar Tipps, um das eigene Fahrzeug vom Sandstaub zu befreien, ohne den Lack zu beschädigen.

Jetzt kommt der „Blutregen“: Mit diesen drei Tipps wird Ihr Auto schnell wieder sauber

Generell ist es ratsam, die Staubschicht zügig zu entfernen, ansonsten kann es passieren, dass jetzt, wo die Sonne wieder öfter scheint, diese in den Lack eingebrannt wird, erklären die Experten des ADAC. Sie empfehlen daher, am besten gleich von Hand vorsichtig das Wagenäußere zu säubern. Wer allerdings zu sehr reibt, massiert die Sandpartikel erst recht in den Lack ein und verursacht dadurch Kratzer. Diese können Sie allerdings glücklicherweise durch sogenannte Smart Repair-Sets schnell wieder beseitigen.

Sahara-Sand auf dem Auto ist lästig und unschön. Doch mit diesem Trick werden Sie ihn schnell wieder los.

Die Fahrt zur Waschanlage ist daher meist die richtige Wahl, so die ADAC-Experten. Dort können die Sandpartikel mit einem Schlauch und viel Wasser schnell und leicht heruntergespült werden. Die Sprühlanze in der SB-Waschbox ist ebenfalls geeignet. Anschließend gehen Sie mit einem weichen Mikrofasertuch noch mal an die Feinarbeit. (Waschanlagen-Mitarbeiter schrottet Ferrari von Torwart-Star – so gelassen reagiert der Fußballprofi)

Heißt also, Sie nehmen einen gut feuchten Lappen und reinigen die sonst verdeckten Blechflächen bei offenen Türen und Klappen noch mal nach. Achten Sie darauf, dass Sie den Lappen oft auswaschen, ansonsten können Sand und Staub auch hier kratzen. Zudem sollten Sie im Innenraum des Wagens schauen, ob sich auf dem Armaturenbrett & Co. ein gelblicher Schleier gebildet hat. Dann können Sie mit diesen Tipps und Hausmitteln diesen schnell wieder beseitigen.*

Jetzt kommt der „Blutregen“: Auch der Innenraumfilter sollte mal gewechselt werden

Was viele oftmals vergessen, aber auch sehr empfehlenswert ist, ist, den Innenraumfilter (auch Pollenfilter genannt) regelmäßig zu wechseln. Besonders in Corona-Zeiten stellen sich schließlich auch immer Autofahrer die Frage, ob nicht Erreger auch durch die Lüftung ins Auto gelangen können.

Wenn er schon eine Weile im Fahrzeug arbeitet und jetzt noch zusätzlich Sahara-Staub abbekommt, könnte er nämlich bald erschöpft sein und sollte ersetzt werden. Sonst entlädt er seine Last in den Innenraum, was dringend verhindert werden sollte. Oftmals braucht es dafür nicht mal den Gang in die Werkstatt, viele Innenraumfilter können heute selbst von Fahrzeugbesitzern gewechselt werden. *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa/Pantelis Saitas

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