Gadgets fürs Auto

Nicht nur von Škoda: Diese Helferlein der Autohersteller sind richtig nützlich

  • Jasmin Pospiech
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Kleine Helfer sollen im Alltag das Leben zu Hause, im Büro oder auch im Auto erleichtern. Dazu haben sich die Autohersteller originelle Gadgets ausgedacht. Hier sind die originellsten.

München – Für viele Deutsche ist das Auto noch immer das liebste Transportmittel. Da sie oft viel Zeit darin verbringen, setzen die meisten auf maximalen Komfort. Das gilt auch für die Innenausstattung der Fahrzeuge. Das wissen die Autohersteller natürlich.

Nicht nur von Škoda: Diese Helferlein der Autohersteller sind richtig nützlich

Deshalb lassen die sich immer wieder neue, raffinierte Gadgets und Gimmicks einfallen, um uns Fahrern den (Auto-)Alltag zu erleichtern. Škoda beispielsweise hat unter dem Motto „Simply Clever“ diese Helferlein sogar zum Markenkern erhoben. Doch auch andere Marken und Modelle stecken voller kurioser Ideen und Überraschungen.

Škoda Enyaq: Eiskratzer in der Heckklappe

Es ist eines der ersten und bekanntesten Gadgets von Škoda: der Eiskratzer in der Tankklappe. Mittlerweile findet er sich in allen Modellen des tschechischen Autoherstellers. Und das auch beim E-SUV Enyaq, obwohl er ohne die klassische Tankklappe auskommt. Stattdessen ist das clevere Gadget in einem Einschub in der Heckklappe versteckt.

Tesla: Koffer- statt Motorraum

Der E-Auto-Hersteller um CEO Elon Musk (49) fällt immer wieder mit revolutionären Einfällen auf. Mit dem „Frunk“ hat Tesla diese Originalität mit etwas wirklich Praktischem.

Unter der „Motorhaube“ befindet sich in Tesla-Modellen zusätzlicher Stauraum, „Frunk“ genannt.

Dabei handelt es sich um einen „Front Trunk“, also einen Kofferraum unter der „Motorhaube“. Anstatt also vorn ein leeres Loch zu lassen, hat Tesla diesen Raumgewinn bei seinen Elektroautos sinnvoll genutzt. In den „Frunk“ passen bei Model S & Co. locker zwei weitere Reisetaschen. (Elon Musk: Tesla-Chef gibt Stellenanzeige per Twitter auf – „Bitte arbeiten Sie ...“)

Rolls-Royce: Regenschirm in der Tür

Wer einen Rolls-Royce fährt, zählt meist zu den Reichen und Schönen. Und damit Letzteres auch so bleibt, haben sich die Briten bei ihren Luxuslinern etwas Besonderes ausgedacht. Schließlich regnet es dort gerne und viel, das kann schnell Haare und Make-up bei den Damen ruinieren. (Gepanzerte Autos: So sicher sind die mächtigsten Menschen der Welt in ihren Limousinen)

Der Mann von Welt hat im britischen Auto selbstverständlich auch einen Regenschirm zur Hand.

Doch der Mann von Welt hat sogleich einen Regenschirm zur Hand, der in der Tür integriert ist. Diese Idee hat auch Škoda für sich übernommen und sogar weiterentwickelt: Statt Schirm gibt es im neuen Octavia speziell für den Winter einen Schneebesen.

Honda: Eingebauter Staubsauger zur Hand

Die Autopflege ist vielen lästig, besonders was das Sauberhalten des Innenraumes angeht. Denn Kekskrümel, der Sand vom Spielplatz und ähnliche Hinterlassenschaften lassen ihn schnell dreckig und ungepflegt aussehen.

Praktisch: Im Honda Odyssey ist ein kleiner Staubsauger immer mit dabei.

Anstatt allerdings zur nächsten Tankstelle fahren oder den Staubsauger aus dem Haus holen zu müssen, hat sich Honda etwas Geniales überlegt: Die Entwickler haben den Odyssey mit einem integrierten Staubsauger ausgestattet. Einziger Wermutstropfen: Der Familienvan wird in dieser Version nur in Nordamerika angeboten. (Honda Odyssey fährt mit Sofa auf Dach – und so abenteuerlich ist es „gesichert“)

Ford: (Bade-)Wanne mit Abfluss

Auch Ford hat mit seiner MegaBox im Kofferraum des neuen Puma ein aufregendes Gadget auf Lager. Die Wanne ist etwa 45 Zentimeter tief und unter dem Ladeboden versteckt. Dadurch haben Besitzer nicht nur zusätzlichen Stauraum, sondern verfügt darüber hinaus auch über einen Abfluss. Wer also dreckige Schuhe, Blumenerde & Co. transportiert, kann die Box danach einfach ausspritzen. (Ford Puma im Fahrbericht: Eine Sache erinnert stark an Porsche)

Stauraum und „Badewanne“ in einem: die MegaBox im Ford Puma.

Ford und Škoda: Türkantenschutz gegen Kratzer

Wer kennt es nicht? In Parkhäusern, aber auch vielen Tiefgaragen sind die Stellplätze oftmals sehr eng geschnitten. Wenn der Parkplatznachbar auch noch unglücklich parkt, hat man schnell leidige Kratzer im Lack an der Tür. Um das zu umgehen, haben Ford und Škoda den aktiven Türkantenschutz im Programm.

Ein aktiver Türkantenschutz verhindert bei Škoda Kratzer in der Tür.

Der funktioniert folgendermaßen: Ist die Tür eines Modells, wie zum Beispiel dem Fiesta oder dem Kamiq, mit dem Schutz ausgerüstet, dann schiebt sich aus dem Falz eine Kunststoffblende vor die Metallkante und schützt so den Lack beider Fahrzeuge.

Mercedes: Parfüm fürs Auto

Viele können sich sicherlich noch an früher erinnern, wo in fast jedem Auto am Spiegel der „Wunderbaum“ baumelte, der einen angenehmen Duft im Fahrzeug verbreiten sollte. Doch heutzutage haben sich Autohersteller, wie etwa Mercedes-Benz, etwas viel Raffiniertes einfallen lassen: ein eigenes Innenraum-Parfüm. („Hot oder Schrott“: TV-Star Hubert Fella über seinen Mercedes-S-Klasse-Preisknüller)

„Wunderbaum“ war gestern: Heute haben Hersteller wie Mercedes ihr eigenes Parfüm.

Dies wird teils mit großem technischen Aufwand in die Fahrzeugbelüftung integriert. Das kostet allerdings auch, teilweise sogar im dreistelligen Bereich. (Mit Material von dpa)

Rubriklistenbild: © Škoda/dpa

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