1. 24auto
  2. Service
  3. Führerschein

Flensburg-Punkte übers Handy abfragen: So klappt’s – aber haben Sie so viel Zeit?

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Marcus Efler

Punktestand abfragen in Flensburg: Das geht jetzt auch übers Handy. Wie’s funktioniert, was man braucht – und welche Falle im Netz lauert.

Flensburg – Es gibt viele Gründe, warum man seinen Kontostand in der Verkehrssünderdatei (amtlich: „Fahreignungsregister“) des Kraftfahrt-Bundesamtes abfragen möchte. Weil man seinem 17-jährigen Nachwuchs beim Begleiteten Fahren beisitzen möchte (maximal ein Punkt). Weil man Lokführer werden möchte (keine Eintragungen wegen Alkoholfahrten und Rotlicht-Verstößen). Weil man wissen will, ob man sich jetzt langsam mal an die Verkehrsregeln halten sollte (acht Punkte: Lappen weg). Um die Info zu erhalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Man kann persönlich in Flensburg vorbeischauen oder per Brief anfragen. Dauert alles. (Neuer Bußgeldkatalog 2021: Einige Verkehrsverstöße werden jetzt erst richtig teuer)

Smartphone mit vorbeifahrendem Auto (Symbolbild)
Geht jetzt auch per Smartphone: Punkte in Flensburg abfragen. (Symbolbild) © Jake Jakab/Imago

Wer zufällig Polizeibeamter ist, kann über das Terminal in seinem Streifenwagen online das ZEVIS (Zentrales Verkehrs-Informationssystem) anzapfen. Das gibt’s seit 1987 und ist seitdem noch nie gehackt worden. Chapeau! Zum Glück gibt es aber auch eine ganz legale Möglichkeit, seinen Punktestand online, also quasi sofort, abzufragen. Wobei wir das mit dem „sofort“ gleich mal wieder zurücknehmen. Das dauert nämlich, und man muss einige Dinge bereithalten. Hier also eine Bedienungsanleitung für Flensburg online. (Bußgeldkatalog: Die krassesten Verkehrsrowdys fahren diese Autos – eine Marke ist besonders heftig)

Also eigentlich ganz einfach – wenn man weiß, wie’s geht. Nach ein paar Jahren stellt sich da eine gewisse Routine ein. Wichtig für Neulinge: Gehen Sie wirklich ganz gezielt auf die Seite kba.de. Wer so etwas wie „Punkte online abfragen“ googelt, landet möglicherweise auf einer der vielen Seiten von Dienstleistern, die „helfen“ wollen. Die sehen zwar oft sehr amtlich aus, sind es aber nicht. Dort gelangt man früher oder später an eine Bezahlschranke. Spätestens das zeigt, dass man sich versurft hat: Die Abfrage über den offiziellen Weg ist kostenlos. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare