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Gebrauchtwagen-Leasing – und wer wirklich die Kfz-Versicherung zahlen muss

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Von: Jasmin Pospiech

Gebrauchtwagen-Leasing ist eine Art der Autofinanzierung. Wie es geht, wie alt ein Wagen sein darf und wo Sie Schnäppchen machen können, erfahren Sie hier.

München – Das Gebrauchtwagen-Leasing boomt in Deutschland. Schließlich lassen sich so neuwertige Modelle zu günstigen Preisen mieten. Die monatlichen Raten sind meist viel geringer als beim Neuwagen-Leasing – für Privat- wie auch Gewerbekunden. 

So geht Gebrauchtwagen-Leasing – und wann es ohne Anzahlung möglich ist

Wie auch beim Neuwagen-Leasing wird das (gebrauchte) Auto von einem Unternehmen gegen eine Anzahlung plus monatliche Raten dem Leasingnehmer überlassen. Beim Gebrauchtwagen-Leasing sind die Beiträge allerdings geringer.

Bei manchen Anbietern ist es sogar ohne Anzahlung möglich (auch Nullwert-Leasing genannt). Das heißt, dass Sie auch ohne Eigenkapital einen relativ jungen Wagen fahren können. Am besten erkundigen Sie sich bei mehreren Händlern und vergleichen Konditionen sowie Angebote. Ansonsten zahlen Sie am Ende noch drauf.

Schließlich sollten Sie auch darauf achten, dass Sie eventuell günstige Monatsraten zahlen, aber dafür höhere laufende Ausgaben für die Wartung des Autos auf Sie zukommen könnten. Generell empfiehlt sich allerdings bei der Angebotsauswahl darauf zu achten, dass das gebrauchte Fahrzeug maximal 48 Monate alt ist und bei Vertragsende nicht älter als 60 Monate sein darf. 

Das müssen Sie zum Gebrauchtwagen-Leasing wissen

Gewerbekunden profitieren dagegen bei Neu- und Gebrauchtwagen-Leasing von den steuerlichen Vorteilen. Sie können die Monatsraten als Betriebsausgaben absetzen. Ist ein Unternehmen kleiner und hat demnach nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung, ist Gebrauchtwagen-Leasing eine kostengünstige Alternative zur Autofinanzierung. Dasselbe gilt für Freiberufler oder Selbstständige.

Neben dem Nullwert-Leasing ohne Anzahlung, gibt es wie beim Neuwagen-Leasing auch beim Leasen von Gebrauchtwagen noch folgende zwei Varianten:

Kilometer-Leasing

Hierbei wird für die Vertragslaufzeit eine Kilometerleistung mit dem Leasinggeber vereinbart (zum Beispiel 10.000 km pro Jahr). Kommen Sie über diese Zahl, müssen Sie draufzahlen. Fahren Sie weniger, bekommen Sie sie erstattet.

Restwert-Leasing

Dieses Modell scheint auf den ersten Blick meist attraktiver. Schließlich sind hier die monatlichen Leasing-Raten um einiges geringer als beim Kilometer-Leasing. Allerdings muss hier der Kunde vorab eine kräftige Sonderzahlung, quasi als Vorschuss, leisten. Das macht das Angebot am Ende meist teurer.

Um allerdings einen Gebrauchtwagen leasen zu können, fordert Sie die Leasinggesellschaft gewöhnlich auf, eine ausreichende Bonität vorzuweisen. Bei Privatkunden wird oft eine Selbstauskunft über das monatliche Einkommen verlangt. Firmen müssen hingegen meist eine betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) vorlegen.

Vorteile des Gebrauchtwagen-Leasings

Nachteile des Gebrauchtwagen-Leasings:

Gebrauchtwagen-Leasing: Auch Mercedes, BMW & Co. bieten günstig(er) an

Autohersteller wie Mercedes, Audi, VW, Autohäuser sowie -Unternehmen wie Sixt bieten Gebrauchtwagen-Leasing an. Am besten vergleichen Sie online über Gebrauchtwagen-Leasing-Rechner die Konditionen der jeweiligen Anbieter. Schließlich verändern sich die Angebote ständig und hängen davon ab, welche Modelle gerade zur Verfügung stehen.

Außerdem bieten große Automobilkonzerne wie BMW mit Sitz in München (wird geführt von Oliver Zipse (56)) manchmal gebrauchte Jahreswagen aus den Dienstwagen-Flotten auf dem Markt an. Oftmals finden sich darunter auch echte Schnäppchen. 

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