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Keiner lädt E-Autos günstiger: Diese beiden Anbieter gewinnen Tarif-Vergleich

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Von: Fabian Ibelherr

Wer bietet E-Auto-Fahrern bei den Ladetarifen den besten Preis? Diese beiden Anbieter entscheiden den Vergleich für sich.

München – Die beiden wichtigen Fragen, welche Verbrauchskosten der Umstieg auf ein E-Auto mit sich bringt und welcher Ladetarif für das individuelle Fahrverhalten die richtige Wahl ist, hat das Technik-Portal connect in einem groß angelegten Test geklärt. Bei dem Kopf-an-Kopf-Rennen treten sowohl klassische Stromanbieter als auch Elektroauto-Hersteller wie z. B. Tesla an – dabei lassen zwei Unternehmen alle anderen Angebote alt aussehen und holen im Ranking den ersten Platz. (Elektroauto gratis laden? Immer mehr Geschäfte machen Rückzieher)

Keiner lädt E-Autos günstiger: Diese beiden Anbieter gewinnen Tarif-Vergleich

Um eine möglichst große Bandbreite unterschiedlicher E-Auto-Fahrer abzubilden, werden die Nutzer von Stromtankstellen in drei Typen eingeteilt: Als „Weniglader“ gilt man bei connect mit einer Jahreskilometerzahl von 7.500 und einem öffentlichen Ladeanteil von zehn Prozent. „Normallader“ fahren 15.000 Kilometer jährlich (davon 25 Prozent öffentlich), „Viellader“ mit 25.000 Kilometern und 50 Prozent Ladeanteil an öffentlichen Stromtankstellen fast doppelt so viel. Bei der Fahrweise und dem dadurch bedingten Stromverbrauch wird ein Durchschnittswert als Grundlage genutzt – die Tarife werden dann anhand der insgesamt ermittelten Ladekosten pro Jahr verglichen und von Experten connect in Zusammenarbeit mit Benchmarking-Anbieter umlaut bewertet. (E-Autos: Sofort wieder volle Akkus – China-Konzept kommt nach Europa)

Ladestation für Elektroautos in München (Symbolbild)
Welche Ladetarife für E-Autos sind am günstigsten? Ein großer Vergleich zeigt’s. (Symbolbild) © Rolf Poss/Imago

In die Tarif-Vergleiche wurden die Anbieter EWE, Maingau, New Motion/Shell Recharge, EnBW, E.ON, DKV, Plugsurfing sowie die Stadtwerke München einbezogen und außerdem die E-Autobauer BMW, Audi, Porsche sowie Marktführer Tesla unter die Lupe genommen. Der von Tech-Milliardär Elon Musk gegründete, kalifornische Auto-Hersteller entscheidet das knallharte Duell der E-Autohersteller dank seiner Transparenz mit der Bewertung „sehr gut“ für sich. (Akku im Elektroauto: Acht Tipps, mit denen Sie in der City weiter kommen)

Keiner lädt E-Autos günstiger: Fast 800 Euro pro Jahr sparen

Bei den E-Mobilitäts-Providern schneiden für den Nutzertyp „Weniglader“ die Stadtwerke München (SWM), EWE, EnBW und Maingau mit „sehr gut“ ab. Die „Normal- und Viellader“ sind ebenfalls bei den Münchener Stadtwerken mit „sehr gut“ vertreten, wohingegen EWE, EnBW und Maingau nur mit „gut“ bewertet werden. Wer sich für den Tarifsieger SWM entscheidet, spart als Viellader im Vergleich zum letztplatzierten Anbieter Plugsurfing fast 800 Euro jährlich.

connect-Autor Hannes Rügheimer zieht ein klares Fazit: „Ihre wirklich sehr fairen Ladepreise katapultieren die ‚SWM Ladekarte‘ der Stadtwerke München an die Spitze der von umlaut und connect modellierten Nutzungsszenarien. Bei den Angeboten der Autohersteller ist Tesla besonders transparent und günstig.“ Wer also von den besten Angeboten für E-Fahrer profitieren möchte, sollte sich auf die Leistungen von Tesla (bisher leider nicht für Fremdfabrikate) verlassen oder nach München umziehen. (Zu wenig Ladestationen in Deutschland: Müssen Supercharger von Tesla herhalten?)

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