Dank Förderung billig stromern

Höhere Kaufprämie für E-Autos: Die 10 größten Elektro-Schnäppchen

  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Um die durch die Corona-Krise geschädigte Wirtschaft anzukurbeln, hat die Bundesregierung ein dickes Hilfspaket geschnürt. E-Autos werden stärker bezuschusst. Diese Modelle werden nun besonders attraktiv.

  • Beim Kauf eines Elektroautos sind durch das Konjunkturpaket aktuell bis zu 9000 Euro Prämie möglich
  • Auch Plug-in-Hybride werden im Zuge des Hilfspakets stärker bezuschusst
  • 24auto.de stellt zehn aktuell günstige Elektroautos vor, die durch die Prämie noch deutlich billiger werden

Berlin – Die Wirtschaft ächzt unter der Corona-Krise – nun soll ein 130 Milliarden Euro starkes Konjunkturpaket der Bundesregierung den Unternehmen wieder auf die Beine helfen. Unter den zahlreichen Maßnahmen sind auch einige, die der schwächelnden Autoindustrie helfen sollen – beispielsweise die erhöhte Kaufprämie für E-Autos. Damit soll den Herstellern und Händlern unter die Arme gegriffen werden, gleichzeitig aber auch der Wandel zur Elektromobilität vorangetrieben werden.

Im Zuge des Corona-Konjunkturpakets wird der Kauf von E-Autos jetzt noch mehr gefördert.

Höhere Kaufprämie für E-Autos: insgesamt sind bis zu 9000 Euro Zuschuss drin

Aus der „Umweltprämie“ beziehungsweise dem „Umweltbonus“ wird nun die „Innovationsprämie“. Bislang lief es so: beim Kauf eines Elektroautos mit einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro, gab es 3.000 Euro vom Bund dazu und 3.000 Euro vom Hersteller. Im Zuge des Corona-Konjunkturpakets wurde die Förderung von seiten des Staats nun auf 6.000 Euro verdoppelt. Zusammen mit dem Zuschuss durch die Hersteller ist nun also eine Prämie von 9.000 Euro drin.

Aber auch die Prämie für Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis bis 65.000 Euro soll sich verdoppeln. Hier wurden E-Fahrzeuge bisher mit 2.500 Euro vom Bund und 2.500 Euro vom Hersteller gefördert. Mit der Verdopplung der Förderung vom Bund im Zuge der Corona-Krise sind hier also ab sofort 7.500 Euro Förderung möglich.

Kaufprämie: Nicht nur E-Autos, sondern auch Plug-in-Hybride werden stärker gefördert

Die Verdopplung seitens des Bundes gilt auch für Plug-in-Hybride. Diese wurden bisher bei einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro mit 2.250 Euro vom Bund und der gleichen Summe vom Hersteller gefördert. Hier steigt also die Förderung von 4.500 Euro auf 6.750 Euro an.

Plug-in-Hybride mit einem Nettolistenpreis von bis zu 65.000 Euro wurden bislang mit 1.875 Euro vom Staat bezuschusst und dem gleichen Betrag vom Hersteller. Damit steigt im Zuge der Verdopplung die Förderung von bislang 3.750 Euro auf 5.625 Euro.

Die Autobauer und Händler sind enttäuscht, dass es keine Kaufprämie für Verbrenner gibt. Denn die E-Auto-Prämie dürfte vor allem auch den ausländischen Autobauern zugute kommen, die bereits zum Teil deutlich mehr E-Autos im Angebot haben.

Wer nun mit Gedanken spielt, sich mithilfe der Förderprämie ein Elektroauto anzuschaffen – hier eine Auswahl von zehn aktuell günstigen Elektroautos:

Der Seat Mii Electric ist ein Schwestermodell des VW e up.

1. Seat Mii: Der spanische Kleinstwagen ist generell ab 20.650 Euro erhältlich. Allerdings kann das Auto laut Website des Herstellers nicht mehr ab Werk bestellt werden. Erhältlich sind nur noch Lagerfahrzeuge bei den Seat-Händlern.

Beim Renault Zoe fällt zusätzlich zum Kaufpreis eine monatliche Batteriemiete an.

2. Renault Zoe: Den Stromer gibt es laut der Website der Franzosen ab 21.900 Euro, dazu kommen aber noch mindestens 74 Euro Batteriemiete im Monat.

Der vollelektrische smart EQ fortwo

3. Smart EQ fortwo: Den elektrischen Zweisitzer der Daimler-Tochter gibt es laut Smart-Online-Konfigurator ab 21.940 Euro.

Kleinstwagen wie der VW e up eignen sich besonders gut für die Stadt.

4. VW e up: Das deutsche Schwestermodell des Seat Mii von Volkswagen gibt es laut der Hersteller-Website ab 21.975 Euro.

Rein elektrisch unterwegs: der Skoda Citigo e iV.

5. Skoda Citigo e iV: Auch der Tscheche ist ein Geschwisterchen von Seat Mii und VW e up. Das aktuell günstigste bestellbare Modell „Best of“ kostet allerdings laut Konfigurator des Herstellers aktuell 25.170 Euro.

Rein elektrisch unterwegs: der Opel Corsa-e.

6. Opel Corsa-e: Den elektrischen Kleinwagen des inzwischen zum PSA-Konzern gehörenden Rüsselsheimer Autobauers gibt es laut der Opel-Website ab 29.900 Euro.

Der Nissan Leaf ist ein E-Auto der Kompaktklasse.

7. Nissan Leaf: Auch den Stromer aus dem Hause Nissan gibt es laut Homepage des Autobauers ab 29.900 Euro.

Den Peugeot 208 gibt es auch als reinen Stromer – dann nennt er sich e-208.

8. Peugeot e-208: Der batteriebetriebene Kleinwagen von Peugeot ist laut Preisliste des französischen Autobauers ab 30.450 Euro zu haben.

Der Kia e-Niro gehört zur Gattung der Elektro-SUV.

9. Kia E-Niro: Das elektrisch betriebene SUV kostet laut Konfigurator des koreanischen Autobauers mindestens 35.290 Euro.

Beim BMW i3 ging der Münchner Autobauer komplett neue Wege.

10. BMW i3: Der Stromer des Münchner Autobauers kostet laut Website von BMW mindestens 39.000 Euro.

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