1. 24auto
  2. Service
  3. E-Mobilität

Elektroauto: Stromkosten viel niedriger als Benzinkosten – so viel kann man sparen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sebastian Oppenheimer

Laut aktuellen Berechnungen sind die Stromkosten für ein Elektroauto deutlich günstiger als die Spritkosten für einen Benziner. So viel lässt sich sparen.

München – Mit einem Elektroauto lässt sich aktuell viel Geld sparen – zumindest wenn man die Stromkosten fürs Laden mit den Spritkosten für einen Benziner vergleicht. Lädt man sein Fahrzeug zu Hause, sind die Preisunterschiede erheblich, wie aus den Berechnungen des Vergleichsportals Check24 hervorgeht. (ADAC testet KfW-Wallboxen: Diese vier Ladestationen wurden mit „gut“ bewertet)

Elektroauto: Stromkosten viel niedriger als Benzinkosten – das lässt sich sparen

Das Portal beziffert die durchschnittlichen Benzinkosten pro Jahr aufgrund von Durchschnittsverbrauch und durchschnittlicher Fahrleistung (11.387 km) auf 1.385 Euro. Zugrunde gelegt wurden dabei die Durchschnittspreise von Benzin im Juni 2021 (1,56 Euro). Laut den Experten würde der Strom für dieselbe Fahrleistung nur 730 Euro kosten – demnach wären die Benzinkosten um 90 Prozent höher. Ein enormer Unterschied: So könnten E-Autofahrer beim „Tanken“ also mehr als 650 Euro sparen. (E-Auto mit Strom laden: Der Staat kassiert mit – und zwar kräftig)

Ein Elektroauto BMW i3 ist bereit zum Laden an der Wallbox
Aktuellen Berechnungen zufolge sind die Stromkosten für ein Elektroauto viel niedriger als die Spritkosten für einen Benziner. (Symbolbild) © Martin Bäuml/Imago

Elektroauto: Stromkosten viel niedriger als Benzinkosten – Verbrenner weiterhin beliebt

Natürlich sind solche Berechnungen immer nur eine Momentaufnahme: So war Benzin zu Beginn des Jahres noch deutlich günstiger. Bei seinen Berechnungen geht das Portal von einem durchschnittlichen Benzinverbrauch von 7,8 Litern auf 100 Kilometern aus. Für die Elektrofahrzeuge hat das Portal einen Durchschnittsverbrauch von 20,7 kWh auf 100 Kilometer angesetzt – ein Wert, der auf Daten des ADAC basiert. (Tesla Supercharger: Heftige Preiserhöhung – so viel kostet es mehr)

Trotz des offensichtlichen Sparpotenzials beim Tanken sind Autos mit herkömmlichen Antrieben aktuell aber noch deutlich beliebter als Stromer. Wie eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag des Portals ergab, haben sich nur zehn Prozent der Befragten in den vergangenen zwölf Monaten ein Elektroauto zugelegt beziehungsweise planen den Kauf eines Stromers. Stark gefragt sind demnach immer noch Benziner (50 Prozent) und Diesel (22 Prozent) – einen Hybrid kauften (beziehungsweise planen den Kauf) immerhin noch 13 Prozent.

Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Auch interessant

Kommentare