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Spritpreis auf Allzeithoch – erste Sorte so teuer wie noch nie

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Von: Marcus Efler

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Warnruf vom ADAC: Der Preis für Diesel markiert einen neuen Rekord – und Benzin steht kurz davor. Eine Trendwende ist nicht Sicht.

München – Seit Monaten kennt der Preis für Kraftstoff nur eine Richtung: aufwärts. Immer teurer werden Diesel und Benzin. Jetzt hat der ADAC das vermeldet, was viele Autofahrer schon befürchtet haben – Diesel ist teurer geworden, als er in Deutschland jemals war. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt, so berechnete Deutschlands größter Autoclub, lag der Dieselpreis bei 1,555 Euro pro Liter. (Porsche baut E-Fuels-Pilotanlage: So viel soll der Liter kosten)

Spritpreis auf Allzeithoch – erste Sorte so teuer wie noch nie

Damit übertraf er das bisherige Allzeithoch von 1,554 Euro pro Liter im August 2012. „Auch Benzin nähert sich einem Höchststand an“, stellt der ADAC fest: Die günstigste Sorte, nämlich Super E10, lag bei durchschnittlich 1,667 Euro pro Liter. Damit fehlen nur noch 4,2 Cent zum Rekord (1,709 Euro) vom September 2012.

Das Wort „Diesel“ auf einer vom Regen nassen Zapfpistole (Symbolbild)
Der Preis für Diesel ist auf Allzeithoch, der für Super dürfte bald folgen. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa

Dass der demnächst fallen wird, gilt als sicher. Denn alle möglichen Preistreiber drehen an der Schraube. Die Rohölpreise steigen: Dazu trägt die verstärkte Nachfrage nach Heizöl ebenso bei wie ein verknapptes Angebot nach einigen Vorfällen auf Förderplattformen im Golf von Mexiko. Dazu gesellt sich die Kohlendioxid-Abgabe von derzeit sieben Cent pro Liter Benzin. Auch wenn sich die wahrscheinlichen künftigen Regierungspartner SPD, Grüne und FDP bei den Sondierungen noch nicht ausdrücklich auf die konkrete Höhe geeinigt haben, gilt ein weiterer Anstieg der Klimasteuer als sicher. (Fridays-Aktivistin Luisa Neubauer will billiges Benzin – was ist denn nun los?)

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Spritpreis auf Allzeithoch – darum steigt er immer weiter

Während der ADAC davor warnt, die Steuer weiter anzuziehen, regt sich in der Autobranche verblüffend wenig Widerstand gegen die Rekordjagd auf dem Sprit-Preisschild. VW-Boss Herbert Diess forderte kürzlich gar ausdrücklich einen schnelleren Anstieg des CO2-Preises als bislang geplant.

Logisch: Schließlich möchte der Automanager künftig vor allem seine Elektroautos an die Kunden bringen und damit die CO2-Bilanz des Konzerns aufbessern. Für Autofahrer, die derzeit noch nicht umsteigen wollen – oder es aufgrund der langen Lieferzeiten für Elektroautos auch nicht können –, gibt es aber ein paar Möglichkeiten, ihr Tank-Budget zu entlasten.

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