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Volkswagen hilft Ukraine: Mitarbeiter spenden Mega-Summe – in nur 48 Stunden

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Von: Simon Mones

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Volkswagen spendet eine Million Euro für die Ukraine. Und auch die Mitarbeiter wollen helfen und sammeln in kurzer Zeit eine große Summe.

Update, 6. März, 14:00 Uhr: Der Krieg in der Ukraine hat weltweit für viel Solidarität mit dem osteuropäischen Staat geführt. So hat BMW den Verkauf seiner Fahrzeuge in Russland eingestellt und spendet eine Million Euro an die UN-Flüchtlingshilfe. Auch Volkswagen hat dieselbe Summe an die Hilfsorganisation gespendet, doch auch die Mitarbeiter des Autoherstellers aus Wolfsburg wollten helfen.

Am Mittwoch (2. März) starteten der Vorstand und Betriebsrat von Volkswagen deswegen einen Spendenaufruf. Und der lief deutlich besser als erwartet. Innerhalb der ersten 48 Stunden wurden stattliche 407.000 Euro gespendet, wie das Portal „news38.de“ berichtet. Die gesammelten Spenden sollen ebenfalls an die UN-Flüchtlingshilfe gehen.

Volkswagen hilft Ukraine: Mitarbeiter spenden Mega-Summe – in nur 48 Stunden

„Ich bin überwältigt von der großen Spendenbereitschaft! Innerhalb von nur zwei Tagen haben unsere Kolleginnen und Kollegen schon als 400.000 Euro gespendet, um das Leid der ukrainischen Bevölkerung etwas zu lindern“, sagte Betriebsratschefin Daniela Cavallo.

Doch es nicht bei der Spendenaktion bleiben, wie Personalchef Gunnar Killian betonte: „Volkswagen will den Opfern dieses Krieges in der Ukraine beistehen und Hilfe leisten. Die Spende von einer Million Euro für die Nothilfe der UNO-Flüchtlingshilfe, die das Unternehmen beschlossen hat, ist dabei nur der Anfang.“

Zudem betonte er, dass es eine Herzensangelegenheit der Mitarbeiter gewesen wäre, etwas zu tun. Daher habe Volkswagen die „Belegschaftsspende“ organisiert. Trotz des guten Starts der Aktion rief Cavallo noch einmal alle Mitarbeiter auf zu spenden: „Ich bitte jede und jeden, sich ebenfalls zu beteiligen. Gemeinsam können wir damit Hilfe leisten, wo sie dringend benötigt wird. Dabei helfen uns alle Beiträge – egal in welcher Höhe.“

Erstmeldung, 28. Februar, 15:53 Uhr: Wolfsburg/Kiew – Noch immer hält der Krieg in der Ukraine die Welt in Atem. Auch in Deutschland ist die Anteilnahme am Leiden der Menschen groß. Fast täglich finden Demonstrationen statt und auch der Rosenmontagsumzug in Köln wurde abgesagt. Stattdessen wird auch dort für Frieden in der Ukraine demonstriert.

Doch nicht nur die Menschen in Deutschland zeigen ihre Anteilnahme und stellen sich offen gegen den Krieg. Auch Unternehmen wie der Autobauer Volkswagen. „Wir beobachten den Angriff auf die Ukraine mit großer Sorge und Bestürzung“, betonte VW-Boss Herbert Diess zuletzt.

Ukraine-Krieg: Volkswagen zeigt sich „tief betroffen“ – und schickt Hilfe

Entsprechend hatte Volkswagen seinen Mitarbeitern in der Ukraine angeboten, sie auszufliegen. Jedoch ist unklar, wie viele das betrifft respektive wie viele Angestellte das Angebot angenommen haben. Doch der Konzern aus Wolfsburger kümmert sich nicht nur um seine eigenen Mitarbeiter. (Krieg in der Ukraine: Diese fünf Folgen hat Russlands Einmarsch für deutsche Autofahrer und Touristen)

Eine Frau stellt eine Kerze vor ein Schild mit der Aufschrift Ukraine. (Symbolbild)
Die Anteilnahme am Schicksal der Menschen in der Ukraine ist groß. Auch Volkswagen will jetzt helfen. (Symbolbild) © Michael Reichel/dpa

Auf der LinkedIn kündigte der VW-Konzer an, gemeinsam mit seinen Marken eine Million Euro für die Ukraine zu spenden. Dabei arbeitet der Wolfsburger Autohersteller mit der UNO-Flüchtlingshilfe zusammen, dem nationalen Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR).

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„Wir alle sind erschüttert über die Bilder und Nachrichten, die uns aus der Ukraine erreichen. Umso dankbarer sind wir dem Volkswagen Konzern für seine beispielhafte und schnelle Hilfe für die Menschen vor Ort“, sagte Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, in einer Mitteilung. Der UNHCR arbeitet eng mit den Behörden in der Ukraine und den Nachbarländern zusammen, um die Soforthilfe zu organisieren.

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Auch der europäische und der Welt-Konzernbetriebsrat der VW AG zeigte sich „tief erschüttert“  über den Einmarsch der russischen Truppen in Ukraine. Der Krieg werde „mit großer Sorge und Betroffenheit“ zur Kenntnis genommen, wie „news38.de“ berichtet.

Schon jetzt hat der Ukraine-Krieg direkte Folgen für Volkswagen. In den Werken in Dresden und Zwickau ruht die Produktion in den kommenden Tagen, da wichtige Bauteile fehlen. So werden unter anderem Elektrokabel-Sätze in der Ukraine gefertigt. Und auch der Chipmangel könnte sich noch einmal verschärfen.

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