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Verfolgungsjagd durch drei Bundesländer – weil Audi-Fahrer Polizeikontrolle entgehen will

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Weil ein 27-jähriger Audi-Fahrer keine Lust auf eine Verkehrskontrolle hatte, drückte er aufs Gas – der Beginn einer irren Verfolgungsjagd durch drei Bundesländer.

Lorsch – Was in Autofahrern vorgeht, wenn sie vor der Polizei flüchten, ist nicht immer nachzuvollziehen. So lieferte sich ein Mann in den USA tatsächlich eine Verfolgungsjagd mit den Beamten, weil er seinen Burger aufessen wollte. Die Fahrerin eines SUV raste der Polizei sogar auf einem Golfplatz davon. Auch wenn sich solche Berichte im ersten Moment vielleicht lustig anhören – eine Verfolgungsjagd ist immer hochgefährlich, vor allem auch für Unbeteiligte. Nun hat sich in Deutschland ein 27-jähriger Audi-Fahrer eine irre Verfolgungsjagd geliefert – durch drei Bundesländer!

Verfolgungsjagd durch drei Bundesländer – weil Audi-Fahrer Polizeikontrolle entgehen will

Wie die Polizei berichtet, wollten Beamte auf der A67 bei Lorsch (Hessen) den 27-jährigen Fahrer eines Audi A6 kontrollieren. Der Mann hatte jedoch ganz offensichtlich darauf keine Lust – und drückte aufs Gas. Mit teils mehr als 200 km/h donnerte er auf der Flucht vor der Polizei über die Autobahn – ähnlich wie kürzlich ein flüchtender Mini-Fahrer bei Berlin. Die Verfolgungsjagd setzte sich über das Autobahndreieck Viernheim auf der A6 Richtung Kaiserslautern durch Baden-Württemberg fort.

Ein demolierter Audi A6
Ein 27-Jähriger lieferte sich in einem Audi A6 eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei durch drei Bundesländer. © Polizei Rheinland-Pfalz

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Verfolgungsjagd durch drei Bundesländer – Audi-Fahrer rammt Polizeifahrzeug

Kurz nach der Anschlussstelle Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) endete die Raser-Fahrt: Der Audi-Lenker rammte ein Polizeifahrzeug, woraufhin er die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Der Audi krachte mehrfach in die Leitplanken und kam zum Stillstand. Der 27-Jährige wurde festgenommen – er erlitt bei dem Crash leichte Verletzungen.

Verfolgungsjagd durch drei Bundesländer – Polizei findet Betäubungsmittel im Flucht-Audi

Als die Beamten den Audi durchsuchten, fanden sie darin mehrere Betäubungsmittel, unter anderem „eine nicht geringe Menge“ Crystal Meth sowie einen Schlagring. Der Flucht-Audi war weder zugelassen noch versichert – die an dem Fahrzeug angebrachten französischen Kennzeichen stammten von einem anderen Wagen. Dem offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stehenden 27-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Der Beschuldigte wurde einem Richter vorgeführt.

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