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Toyota bringt ab Juni den BZ4X

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Elektrische Aufholjagd: Toyota bringt ab Juni den BZ4X
Noch mit leichter Tarnung im Gelände: Toyota rollt das rein elektrische SUV BZ4X im Sommer auf die Pisten. © Jayson Fong/Toyota/dpa-tmn

Niemand hat mehr Hybrid-Modelle verkauft als Toyota. Doch bei den reinen Akku-Autos fahren die Japaner hinterher. Der BZ4X soll das bald ändern.

Barcelona - Toyota legt letzte Hand an sein erstes reines Elektroauto: Im Sommer wollen die Japaner mit dem BZ4X gegen Modelle wie den VW ID4, den Skoda Enyaq und den Mustang Mach-E antreten. Das teilten die Japaner bei letzten Abstimmungsfahrten mit dem SUV in Spanien mit. Als Grundpreis wurden 47 490 Euro genannt.

Dafür gibt es einen Geländewagen im Format des RAV-4, der sich bei 4,70 Metern Länge allerdings etwas tiefer auf die Straße duckt und für eine bessere Aerodynamik etwas schnittiger auftritt.

Geräumiger Innenraum und auch als Allradler verfügbar

Innen bleibt es bei einem vergleichsweise konventionellen Cockpit, das allerdings mit weit an die Windschutzscheibe gerückten Instrumenten sowie einer massigen Mittelkonsole auffällt.

Die Hinterbänkler haben laut Toyota dank des großen Radstandes von 2,85 Metern und der platzsparenden Technik im Wagenboden mehr Platz als üblich. Der Kofferraum fasst 552 Liter.

Auf einer völlig neuen Plattform aufgebaut, bietet Toyota den BZ4X zunächst in zwei Versionen an - als Fronttriebler mit 150 kW/204 PS oder mit zwei Motoren, Allradantrieb und zusammen 160 kW/218 PS. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei jeweils 160 km/h.

Solardach hilft bei der Energiegewinnung

Den Strom für im besten Fall gut 450 Kilometer liefert ein Akku von 74 kWh, der mit bis zu 150 kW geladen werden kann. So gelingen die ersten 80 Prozent Ladestand laut Toyota unter optimalen Bedingungen in 30 Minuten. Beim Laden hilft auf Wunsch auch ein Solardach, das Strom für bis zu 1800 Kilometer im Jahr produzieren soll, so die Entwickler weiter.

Zwar ist Toyota spät dran mit seinem ersten dezidierten Stromer. Doch dafür wollen die Japaner jetzt schnell nachlegen: Allein auf dieser Plattform sollen bis zum Ende der Dekade sechs weitere E-Modelle kommen. Insgesamt stellen sie bis 2030 über 30 Fahrzeuge mit emissionsfreien Antrieben in Aussicht und wollen 2035 in Europa gar keine Verbrenner mehr anbieten. dpa

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