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Tesla: Zahl der Supercharger in Deutschland soll deutlich steigen

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Von: Simon Mones

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Tesla will sein Supercharger-Netz weltweit deutlich ausbauen. Auch in Deutschland sollen 2022 zahlreiche neue Standorte entstehen.

Austin (USA) – Die Elektromobilität wird weltweit immer beliebter. Die Verkaufszahlen steigen immer weiter. Entsprechend werden auch mehr Ladesäulen benötigt. Alleine in Deutschland sollen bis 2030 eine Million öffentliche Ladesäulen entstehen. Und auch Unternehmen wie Tesla wollen ihre Ladeinfrastruktur weiter ausbauen. So soll sich die Zahl der Supercharger in den kommenden Jahren verdreifachen.

Und auch in Deutschland will Tesla sein Supercharger-Netz deutlich ausbauen, wie eine Karte auf der Homepage des US-Unternehmens zeigt. Aktuell betreibt der Elektroautohersteller in Deutschland 112 Stationen, an denen Tesla-Kunden ihre Elektroautos laden können. 2022 sollen weitere 68 Supercharger hinzukommen. („Falschparker“ an Superchargern: Mit dieser Technik kämpft Tesla dagegen an)

Tesla: Zahl der Supercharger in Deutschland soll deutlich steigen

Wenn es Tesla gelingt, all diese Stationen zu realisieren, würde das Netz bis Ende des Jahres um rund 60 Prozent wachsen. Ein Großteil der Standorte war bereits seit August 2021 bekannt, damals ging das Unternehmen von Elon Musk (50) noch von 55 neuen Superchargern für 2022 aus.

Mehrere Ladestationen zum Betanken von Tesla-Elektroautos befinden sich, in einer Reihe aufgestellt, auf einem Parkplatz.
2022 will Tesla 68 neue Supercharger-Standorte in Betrieb nehmen. © MiS/imago

Einige der Standorte wurde sogar bereits eröffnet, wie etwa in Neumünster. Der Supercharger in Kiel soll indes erst im zweiten Quartal 2022 an den Start gehen. Auch viele weitere Standorte sollen entweder im ersten oder zweiten Quartal starten, wie Teslamag bei einer Stichprobe herausgefunden hat. Für einige Stationen gibt Tesla indes nur 2022 an. (Tesla rüstet auf: Starlink-Empfänger auf Superchargern entdeckt)

Tesla: Kaum noch Lücken – Ausbau verdichtet Supercharger-Netz

Zudem ist auch nicht sicher, dass die Supercharger an der Stelle errichtet werden, wo sie in der Karte verzeichnet sind. Tesla plant diese zunächst grob nach Bedarf ein. Letztlich werden sie jedoch da gebaut, wo sich ein passender Standort für die Ladestation findet.

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Da es inzwischen kaum noch Lücken im Tesla-Netz gibt, sollen auch in der Nähe von Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München weitere Supercharger entstehen. Zusätzlich soll das Netz mit Stationen in  Leer, Osnabrück, Bielefeld, Marburg und Göttingen weiter verdichtet werden. Gut möglich, dass Tesla bei diesem Ausbautempo seine Supercharger auch in Deutschland für andere Elektroautos freigibt. In den Niederlanden, Frankreich und Norwegen, ist das bereits der Fall.

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