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Tesla mit ehrgeizigem Plan: So viele Supercharger soll es bald geben

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Von: Simon Mones

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Tesla betreibt schon über 25.000 Supercharger auf der ganzen Welt. Doch diese Zahl soll sich in den kommenden Jahren deutlich steigern.

Austin (USA) – Elektroautos werden bei den Autofahrern immer beliebter, im Vergleich zu Verbrennern gibt es jedoch noch einige Nachteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Da wäre einmal der Ladevorgang, der deutlich länger dauert als der Besuch an der Tankstelle. Und auch die Suche nach einer Ladesäule kann mitunter schwierig sein, denn davon gibt es noch immer deutlich zu wenig.

Nach wie vor geht der Ausbau der Ladeinfrastruktur nur langsam voran. So wurde beispielsweise Ionity heftig von Volkswagen-Boss Herbert Diess kritisiert. Doch es ist Besserung in Sicht, denn Tesla will seine Supercharger auch für andere Marken öffnen. Weitere Länder sollen folgen, dann könnten auch die 1.000 Ladesäulen in Deutschland für alle Elektroautos geöffnet werden. (E-Auto laden – und erst mal warten? Neue Idee soll Stromer-Frust beenden)

Tesla mit ehrgeizigem Plan: So viele Supercharger soll es bald geben

Aktuell gibt es weltweit mehr als 25.000 Supercharger – Tendenz steigend. „Wir setzen weltweit beschleunigte Expansionspläne um. Das Netzwerk hat sich in den letzten 18 Monaten verdoppelt und wir planen, es in den nächsten zwei Jahren zu verdreifachen“, kündigte Andrew Baglino an, Senior Vice President bei Tesla. (Elektroauto laden wird einfacher: Neues Gesetz beseitigt App-Chaos)

Ein Supercharger-Ladepark von Tesla aus der Vogelperspektive (Symbolbild)
Tesla will sein Supercharger-Netz weiter ausbauen. (Symbolbild) © Tesla

So solle auch eine Überlastung der Supercharger verhindert werden, betonte er in einem Gespräch mit Investoren. Diese hatten zuvor wissen wollen, wie Tesla dieses Problem beheben und die Wartezeiten verkürzen wolle. Dazu setzt der US-Konzern jedoch auch auf andere Strategien. (Supercharger für alle: Niederländer wollen Lade-Chaos bei E-Autos in Deutschland beenden)

Tesla mit ehrgeizigem Plan: Neue Preisstrategien sollen für Entlastung sorgen

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Unter anderem sollen mobile Supercharger zum Einsatz kommen. Tesla will aber auch „versuchen, Preisstrategien einzuführen, die eine stärkere Nutzung außerhalb der Spitzenzeiten fördern, um Wartezeiten zu vermeiden.“ Auch eine Preiserhöhung hat es bereits gegeben.

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