Teslas Supercharger: Spar-Tarif außerhalb der Rushhour
Alles wird teurer, und Strom leider auch. Tesla macht bald jenen, die beim Laden an Superchargern zeitlich flexibel sind, ein interessantes Angebot.
Hat Tesla eigentlich noch einen Chef? Fast könnte man glauben, Elon Musk kümmere sich derzeit ausschließlich um sein neues Spielzeug Twitter und darum, die dortigen Werbekunden zu verprellen. Doch tatsächlich trifft er offenbar auch noch für den Elektroauto-Hersteller Entscheidungen. Und, im Gegensatz zu denen bei Twitter, gar nicht mal so schlechte.
Teslas Supercharger: Spar-Tarif außerhalb der Rushhour

Konkret geht es um das eigene Ladenetzwerk aus Superchargern, die mittlerweile auch von Fremdmarken genutzt werden können. In den vergangenen Monaten kannten die Strompreise dort nur eine Richtung: ab nach oben. Doch nun wird Tesla nach dem niederländischen Anbieter Fastned der nächste, der die Preise wieder senkt.
Zumindest zeitweise und an einigen Ladestationen. Denn wie es an normalen Tankstellen schon seit Jahren üblich ist, werden auch die Supercharger in Europa zum Teil ihre Preise tagsüber anpassen. Allerdings nicht mehrmals täglich im Kampf um Kunden, sondern jeweils vor und nach der Hauptverkehrszeit.
Teslas Supercharger: 65 statt 73 Cent außerhalb der Stoßzeit
Zwischen 16 und 20 Uhr bleibt es vorerst wohl so teuer wie bislang. Außerhalb dieser nachmittäglichen und abendlichen Rushhour dagegen soll der Preis von 73 Cent auf 65 Cent pro Kilowattstunde sinken. Dieses Lock-Angebot gilt vereinzelt schon länger für die Nacht, da dann die Nachfrage nach Strom grundsätzlich nachlässt und die Energieversorger ihn günstiger abgeben.
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Eine ähnliche Lenkungswirkung verspricht sich wohl auch Tesla: Wer außerhalb der Stoßzeiten lädt und das Netz nicht noch zusätzlich belastet, soll belohnt werden. Wann und an welchen Standorten das Konzept konkret umgesetzt wird, ist noch offen.