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Tesla Roadster mit spektakulärer Beschleunigung: So schnell kann sonst keiner

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Von: Marcus Efler

Der offene elektrische Sportwagen Tesla Roadster soll auch mit spektakulären technischen Daten beeindrucken. Vor allem die Beschleunigung dürfte ein echter Magenschwinger werden.

Palo Alto (Kalifornien) – Alles begann mit einem Roadster und ein Roadster soll auch das nächste Highlight des Modellprogramms werden: Tesla kehrt zurück zu seinen Wurzeln. Basierte der Erstling von 2008 noch auf einem Lotus Elise, wird der neue ein waschechtes Tesla-Modell, was schon an dem typischen schnittig-kantigen Design zu erkennen ist. Das haben die Kalifornier bereits enthüllt und auch immer mehr technische Daten sickern durch – als offizielle Ankündigungen, Gerüchte oder für Tesla-CEO Elon Musk so typischen Twitter-Häppchen. Sie lassen sich mit einem Wort zusammenfassen: spektakulär. (Rätselraten um Tesla-Logo: Elon Musk lüftet Geheimnis – wofür das „T“ wirklich steht)

Tesla Roadster mit irrer Beschleunigung: So schnell kann sonst keiner

So soll ein riesiges Akkupack mit bis zu 250 Kilowattstunden Kapazität (zum Vergleich: der Porsche Taycan bleibt unter 100 kWh) 1.000 Kilometer Reichweite ermöglichen. Die insgesamt drei Elektromotoren werden in der stärksten Version wohl um die 1.000 PS leisten – für die Höchstgeschwindigkeit verspricht Tesla über 400 km/h. Damit fährt der Roadster auf den Spuren von Bugatti, wird aber deutlich günstiger als der über drei Millionen teure Benzin-Bolide aus dem Volkswagen-Konzern. Mit etwa 200.000 Euro werden Tesla-Fans dabei sein, 40.000 Euro dürfen Interessenten schon mal anzahlen. (Rennfahrer in Reichweiten-Angst: Formel-E-Autos bleiben mitten auf Strecke liegen)

Tesla Roadster 2022, fahrend

Offen, elektrisch, schnell: der neue Tesla Roadster. © Tesla

Tesla Roadster mit irrer Beschleunigung – dank Raketenpaket

Wann sie ihren rasenden Roadster letztlich bekommen, ist freilich unsicher. Nach mehreren Tesla-typischen Verschiebungen rechnen Optimisten nun mit Mitte nächsten Jahres. Was sie dann fahren dürfen, sprengt allerdings jegliche Normen, die man von Serienfahrzeugen bislang kennt. Vor allem die enorme Beschleunigung, die das Drehmoment von 10.000 Newtonmetern aus dem Stand auf 60 Meilen pro Stunde (knapp 100 km/h) ermöglicht, scheint geradezu fabelhaft: 1,1 Sekunden, so wird derzeit kolportiert, soll sie mit dem SpaceX-Package betragen – ein Leistungs-Paket, das Elon Musk in Anlehnung an seine Weltraum-Raketen offerieren wird. (MG Cyberster Concept: Ausdauernder Elektro-Roadster –Studie will Mega-Reichweite schaffen)

Tesla Roadster mit irrer Beschleunigung – da sieht Bugatti alt aus

Damit lässt die straßenzugelassene Boden-Boden-Rakete dann endgültig einen Bugatti stehen. Der braucht, wie im Übrigen auch ein Formel-1-Renner, gut zweieinhalb Sekunden. Das größte Problem für Tesla dürfte aber weniger die schiere Motorleistung sein als vielmehr, diese auch auf den Asphalt zu bringen. Denn das bedeutet für Antriebs-Software, Reifen und Aerodynamik völlig neue Herausforderungen. Weniger Speed-süchtige Stromer-Fans, die sich mit geringeren Leistungsstufen bescheiden, könnte dagegen eine andere exklusive Eigenschaft des Tesla locken: Endlich gibt es wieder ein Cabrio mit Elektroantrieb.

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