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Lieferengpass bei Tesla – spart Elon Musk absichtlich auf Kosten der Gesundheit?

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Von: Fabian Ibelherr

Lieferengpässe von Chip-Bauteilen machen der Autoindustrie zu schaffen: Tesla verzichtet schon auf eine Ausstattung – Ausnahme oder Sparmaßnahme?

Palo Alto (Kalifornien) – Die Rohstoffe werden knapp, die Produktion hinkt hinterher: Halbleiter und Chips sind zurzeit begehrte Mangelware in der Automobilbranche. Die Lieferengpässe sorgen bei einigen Herstellern für Sparmaßnahmen – im Falle von Tesla gehen sie sogar auf Kosten der Gesundheit.

Lieferengpässe bei Tesla – spart Elon Musk auf Kosten der Gesundheit?

Anfang dieser Woche: Erste Kunden bemerken, dass in ihren neuen Tesla-Fahrzeugen am Beifahrersitz statt der Bedienelemente für die in die Rückenlehne eingebaute Lordosenstütze nur Blindschalter verbaut sind. CEO Elon Musk (49) bestätigt dies in einem Tweet: Aus neuen Model 3 und Model Y sei das kleine Komfort-Extra für die Beifahrer entfernt worden. (Chipmangel bremst Autoindustrie aus – drohen uns längere Lieferzeiten?)

Die erste Reihe eines Tesla Model 3

Fehlende Lordosenstütze: Spart Tesla bei seinen Sitzen auf Kosten der Gesundheit? © Christophe Gateau/dpa

Elon Musk betont in diesem Zusammenhang, dass sich der Einbau der Lordosenstütze nicht lohne, da sie zu selten benutzt würde. Doch mancher Fahrer mit Rückenbeschwerden sieht das Ganze sicherlich anders, hilft das unscheinbare Bauteil doch essenziell dabei, den Rücken gerade auf langen Autofahrten zu entlasten. (Nach tödlichem Tesla-Crash: So dreist provoziert ein Model-3-Fahrer)

Lieferengpässe bei Tesla – Sparmaßnahmen beim Rückenkomfort

Damit müssen Käufer eines Tesla Model 3 und Y jetzt aber offenbar klarkommen. Bisher wurden die Lordosenstützen bei Tesla nicht explizit als Ausstattung angegeben, waren aber wohl eingebaut. Dasselbe gilt für die Serie S und X, wie aus Elon Musks Twitter-Post hervorgeht. (Tesla Model 3: Fertigungs-Experte Sandy Munro entsetzt – „Nicht akzeptabel“)

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