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Tesla Model S als Dauerläufer: 1,5 Millionen Kilometer, aber ...

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Von: Marcus Efler

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Ein deutsches Tesla Model S hat bereits eine siebenstellige Kilometerzahl auf dem Tacho. Darum ist das für Elon Musk nicht unbedingt ein Grund zur Freude.

Karlsruhe – Autos mit extrem hoher Laufleistung trugen bislang vor allem Dieselmotoren. Immer wieder schaffen es betagte, aber rüstige Mercedes- und Audi-Modelle in die Schlagzeilen, weil sie die Marke von einer oder sogar 1,5 Millionen Kilometer knacken. Doch nun greift eine andere Antriebsart in den Wettkampf der Kilometer-Könige ein: der Elektroantrieb.

Zu einer gewissen Prominenz unter Tesla-Anhängern hat es etwa der Karlsruher Dauerfahrer Hansjörg von Gemmingen-Hornberg gebracht. Schon in seinem Tesla Roadster von 2009 absolvierte er mehrere 100.000 Kilometer, doch mit seinem Model S P85 legte er ab 2014 dann so richtig los: Gut fünf Jahre später hatte es schon eine runde Million Kilometer auf der Uhr. (Tesla: Neue Gerüchte – Kommt der Mini-Cybertruck?)

Tesla Model S, fahrend. (Symbolbild)
Langläufer: Ein Tesla Model S schaffte schon 1,5 Millionen Kilometer. (Symbolbild) © Tesla

Tesla Model S als Dauerläufer: 1,5 Millionen Kilometer, aber ...

Damals gratulierte Tesla-CEO Elon Musk fast ein Jahr später, und somit reichlich verspätet, knapp mit dem Wort „Glückwunsch“. Da war der Langstrecken-Liebhaber schon wieder 200.000 Kilometer weiter. Und nun fiel die nächste runde, erstaunliche Zahl. Einen Zählerstand von sage und schreibe 1,5 Millionen meldete der Kilometer-Killer, wie sein Post auf Twitter beweist:

Das nächste Ziel wären nun knapp 1,61 Millionen Kilometer, also eine Million Meilen – dann lässt sich vielleicht auch wieder Elon Musk zu einem Wort der Bewunderung hinreißen. Derzeit fährt der Stromer-Fan nach eigenen Angaben über 600 Kilometer am Tag, meist mit mäßigem Tempo über die Autobahn. (Tesla: Full Self Driving im Schnee: „Wie ein junger Welpe“)

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Tesla Model S läuft und läuft und läuft: Motor und Akku mehrfach getauscht

Kosten fallen dafür kaum an, da dieses Model S noch zu jenen Fahrzeugen gehört, die an Superchargern auf Lebenszeit gratis laden dürfen. Vielleicht erklärt sich daraus Musks gebremste Begeisterung für dessen Haltbarkeit. Zumal Tesla schon einige Kosten entstanden sind: Wie das Online-Portal „Teslamag“ berichtet, mussten die Texaner auf Garantie schon dreimal den Akku tauschen. Der aktuelle habe nach 280.000 Kilometern bislang aber nur rund zwei Prozent Kapazität verloren.

Für die meisten Probleme sorgt allerdings der Motor, der angeblich schon acht Mal getauscht wurde – vor allem in der Anfangszeit. Trotzdem: Von den legendären Laufzeiten von Dieselmotoren ist der Elektroantrieb wohl noch ein wenig entfernt.

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