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Tesla kauft eigenes Gleis in Grünheide – das steckt dahinter

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Von: Simon Mones

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Tesla hat ein Gleis in der Nähe der Gigafactory in Grünheide erworben. Doch was hat der Elektroautobauer damit vor?

Grünheide – Eigentlich sollte die Produktion des Tesla Model Y in der neuen Gigafactory in Grünheide in Berlin bereits im vergangenen Jahr angelaufen sein. Doch immer wieder gab es Rückschläge, die für Verzögerungen sorgten. So versuchten mehrere Umweltverbände immer wieder den Bau der Fabrik zu stoppen.

Inzwischen rückt der Produktionsstart jedoch in greifbare Nähe, die finalen Genehmigungen dürfte wohl in Bälde ausgestellten werden. Zu Testzwecken durfte Tesla bereits 2.000 Autos bauen. Und auch die Mitarbeiter bereiten sich auf die offizielle Eröffnung vor und wählen Ende Februar den Betriebsrat.

Tesla kauft eigenes Gleis in Grünheide – das steckt dahinter

Zudem soll für das neue Tesla-Werk der Bahnhof Fangschleuse näher an die Gigafactory in Grünheide verlegt werden. Das Projekt befindet sich jedoch noch in der Anfangsphase, erst in fünf Jahren soll der Bahnhof fertiggestellt sein. Solange will Tesla offenbar nicht warten. (Tesla-Party in Grünheide: Elon Musk verrät Details zum Produktionsstart)

Grafische Darstellung der Tesla-Gigafactory Berlin-Brandenburg. (Symbolbild)
Tesla hat ein Gleis in der Nähe seiner Gigafactory gekauft. (Symbolbild) © Tesla

Daher hat das Unternehmen von Elon Musk nun ein bereits vorhandenes Gleis von der Deutschen Regionaleisenbahn Gruppe DRE erworben, um das Werk noch besser anzubinden. Das bestätigte am Donnerstag eine Sprecherin des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung. (Tesla Gigafactory Grünheide: Geschwärzter Bauantrag – was verschweigt Elon Musk?)

Tesla kauft eigenes Gleis in Grünheide – Shuttle-Zug für Mitarbeiter

Wie die „Märkische Oderzeitung“ berichtet, soll bis zur Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs Fangschleuse zu den Schichtwechselzeiten einen Shuttle-Zug fahren. Dieser soll von Erkner zu einem neuen Haltepunkt an dem Gleis südlich des Werksgeländes fahren. Wie das Ministerium erklärte, liegen Planung, Bau und Betrieb des SPNV-Shuttles, einschließlich des Haltepunktes, bei Tesla. An den Kosten für den Bahnhof Fangschleuse beteiligt sich Tesla in des nicht. (Tesla verbaut neue Chips – mit Folgen für die Reichweite)

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Zu den Kosten für das Bahnhofsprojekt wollte sich die Landesregierung nicht äußern, wie der RBB berichtete. Die Baukosten werden jedoch auf rund 50 Millionen Euro geschätzt. Von der Linke gab es heftige Kritik daran, dass sich Tesla nicht an den Kosten beteiligt. (Mit Material der dpa)

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