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Tesla: Energiemangel in Gigafactory? So schmutzig löst Elon Musk das Problem

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Von: Marcus Efler

Das Tesla-Werk in Grünheide hat offensichtlich deutlich mehr Energiehunger als gedacht. Wie der gestillt wird, dürfte Marken-Fans erschüttern. So schmutzig löst Elon Musk das Problem.

Grünheide – Wie umweltfreundlich sind Elektroautos wirklich? Diese Frage beschäftigt Laien und Experten, seit die Verkehrswende ausgerufen wurde. Eine abschließende, endgültige und von allen akzeptierte Antwort steht wohl noch länger aus. Zu unterschiedlich sind die Energie- und Emissionswerte, die man beispielsweise für die Stromproduktion und die Fertigung der Autos ansetzen kann. (Tesla Gigafactory Grünheide: Störfall-Ärger – Umweltschützer kündigen Blockade an)

Tesla: Energiemangel in Gigafactory? So klimaschädlich behilft sich Elon Musk

Tesla hat es jetzt jedenfalls geschafft, in seiner Gigafactory Berlin-Brandenburg in Grünheide gleich beide Soll-Konten über Gebühr zu belasten: einmal das für den Energiebedarf des fast fertigen Werkes und dann das für die Herkunft des Stroms. Das Gelände, auf dem CEO Elon Musk gerne persönlich nach dem Rechten sieht, soll nämlich deutlich mehr Strom verbrauchen als anfänglich gedacht. Und der kommt leider nicht einfach aus der Steckdose. Und auch nicht aus Solarziegeln, wie Tesla sie selbst verkauft. (Hacker drohen Elon Musk: „Narzisstisch reicher Kerl“ – nimmt Tesla jetzt doch Bitcoin?)

Grafische Darstellung der Tesla-Gigafactory Berlin-Brandenburg
Gigafactory Berlin-Brandenburg in Grünheide: So soll es dort bald aussehen © Tesla

Tesla: Energiemangel in Gigafactory? Eigenes Gaskraftwerk auf dem Gelände

Sondern aus Hunderten von Strom-Generatoren mit ... ja, mit Verbrennungsmotoren. Das berichtet zumindest das Branchenblatt „Automobilwoche“ unter Berufung auf Unternehmenskreise. Kompressoren, Kühlwasseraggregate und Stromgeneratoren würden täglich Tausende Liter Diesel und Heizöl verbrauchen, um die Baustelle zu versorgen. Offenbar habe es der Elektroauto-Pionier versäumt, sich ausreichend Energie über den regionalen Versorger zu sichern. Der liefere aber wohl ohnehin nicht genug Strom für Teslas Energiehunger: Wenn die Gigafactory demnächst die Produktion aufnimmt, muss ein eigenes Gaskraftwerk auf dem Werksgelände aushelfen. Fossile Brennstoffe für die Produktion ökologisch korrekter Autos: Die Klimabilanz dürfte das nicht gerade optimieren.

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