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„Tesla-Effekt“: E-Auto-Fahrer wirken sofort attraktiver – für SUV-Fahrer gilt das nicht

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Von: Jasmin Pospiech

Sie sind SUV-Fahrer und Single? Dann sollten Sie genau überlegen, ob Sie Ihr Auto in Ihrem Dating-Profil zeigen. Denn das könnte beim anderen Geschlecht eher nicht gut ankommen.

Großbritannien – Wer auf der Suche nach der großen Liebe ist, muss sich heutzutage nicht mehr groß anstrengen. Online-Dating-Apps wie Tinder & Co. nehmen liebeshungrigen Singles viel Arbeit ab, indem Letztere einfach mit ein paar Klicks mit einem entsprechenden Dating-Profil nach dem passenden Partner suchen.

Doch diese sind oftmals sehr oberflächlich und zeigen meist nur wenig aussagekräftige Bilder. Dementsprechend sollten diese auch besonders herausstechen, um potenziellen Kandidatinnen sofort ins Auge zu stechen. Besonders Autofans, die gerne stolz ihren Pkw im Hintergrund eines Fotos zeigen, seien gewarnt: Nicht jeder Wagen kommt bei der Frauenwelt gleich gut an!

„Tesla-Effekt“: Elektroauto-Fahrer wirken sofort attraktiver – SUV-Fahrer nicht

Zwar zeigt jetzt eine britische Studie des Preisvergleichs-Portals money.co.uk, dass Frauen in der Tat Männer attraktiver bewerten, wenn sie sich mit ihrem Fahrzeug auf Fotos zeigen. Doch wenn Marke und/oder die Art des Fahrzeugs nicht stimmen, wird man schnell beiseite gewischt.

Für die Untersuchung haben Marktforscher identische männliche und weibliche Dating-Profile in mehreren Städten weltweit angelegt und ausgewertet. Zudem haben sie ein Kontrollprofil generiert, auf dessen Startfoto kein Auto zu sehen ist, für die anderen wurden über 70 Fahrzeugmodelle von 30 Automarken ausgewählt.

Ein Mann lacht aus dem geöffneten Fenster eines Autos. (Symbolbild)
Erfolg beim Dating? Mit dem richtigen Auto steigt der Flirtfaktor immens. (Symbolbild) © imago images / Westend61

Mit verblüffendem Ergebnis: Die männlichen Profile mit Fahrzeug wurden am Ende eher als mögliche Liebes-Kandidaten akzeptiert, sogar um ganze 34 Prozent mehr als Auto-lose. Interessanterweise fiel das andersherum bei den weiblichen Profilen weniger ins Gewicht, dort waren es nur drei Prozent mehr. (Tesla-Tinder: Diese App soll Tesla-Fans verkuppeln – doch es gibt einen Haken)

„Tesla-Effekt“: Elektroauto-Fahrer wirken sofort attraktiver – Flirtfaktor steigt

Und was die Marken angeht, haben umweltbewusste Frauen heutzutage ganz klar einen Favoriten: Tesla. So haben sich der Studie zufolge mit einer 110 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit bei den männlichen Test-Profilen gemeldet, wenn ein Elektroauto dieser Marke im Profil zu sehen war. Profile mit Aston Martin (99 Prozent) oder Porsche (73 Prozent) mussten sich hingegen mit dem zweiten und dritten Platz begnügen.

Und der „Tesla-Effekt“ funktioniert auch andersrum: Demnach sollen männliche Singles mit einer elf-prozentigen Wahrscheinlichkeit die weiblichen Test-Profile kontaktiert haben, wenn die auf Fotos statt keines Autos einen Tesla zeigten. (In diesem Land hat Tesla keine Chance gegen den Ford Mustang Mach-E)

„Tesla-Effekt“: Elektroauto-Fahrer wirken sofort attraktiver – Umweltschutz wichtig

Weniger attraktiv fand das schöne Geschlecht dagegen Männer mit einem Seat, Opel, Škoda oder Subaru. Besonders kleine Kompaktautos lassen weibliche Singles nicht gerade in Jubelstürme ausbrechen, so die Studie weiter. (Gemeinde zahlt Bürgern Prämie – wenn sie Verbrenner abmelden)

Doch laut dem britischen Preisvergleichs-Portal bedeutet das nicht, dass Frauen wie Männer nur auf Premium-Marken stehen, sondern dass mehr dahinter stecken könnte. Denn auch ein SUV im Profilfoto soll bei beiden Geschlechtern potenzielle Flirts übers Internet vermiesen können. Umweltschutz ist wohl nun nicht nur in der Autobranche, sondern auch im Online-Dating angekommen.

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