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Tesla-Baby erblickt Licht der Welt: Autopilot hilft bei Geburt

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Von: Simon Mones

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Der Autopilot von Tesla stand immer wieder in der Kritik. Für ein Paar aus Philadelphia war er nun jedoch eine große Hilfe bei der Geburt ihrer Tochter.

Philadelphia – Teslas Autopilot stand in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik. Grund dafür waren schwere Unfälle. Und auch der Name des Systems ist ein Problem, legt er doch nahe, dass es das Auto ohne menschliches Zutun von A nach B bringt.

Das US-Unternehmen weist auch auf seiner Website darauf hin, dass das Fahrassistenzsystem ständig überwacht werden muss. Vielen Tesla-Fahrern ist das jedoch nicht bekannt oder schlicht egal. Entsprechend wird dem System oft zu viel zu gemutet oder Unsinn damit getrieben. So gibt es auf Reddit ein Video, das zeigt, wie ein Hund am Steuer eines Teslas sitzt. Doch es geht auch anders, wie ein Fall aus Philadelphia beweist.

Mithilfe von Teslas Autopiloten: Frau bekommt Kind im Auto

Dort wurde der Autopilot von Tesla sozusagen zum Retter in der Not, wie „The Philadelphia Inquierer“ berichtet. Das Fahrassistenzsystem diente quasi als Geburtshelfer, denn kurz bevor Yiran und Keating Sherry ihren dreijährigen Sohn in die Vorschule bringen wollten, platzte die Fruchtblase der 33-Jährigen. (Tesla-Autopilot: Betrunkene lässt sich nach Hause fahren – dann passiert es)

Das Tesla Logo an einem Auto. (Symbolbild)
In Philadelphia hat eine Frau ihr Kind in einem Tesla zur Welt gebracht – mithilfe des Autopilots. (Symbolbild) © Christian Spicker/Imago

„Sie sagte: ‚Bring Rafa zur Schule und komm dann zurück und hol mich.‘ Aber ich dachte: Die Zeit drängt“, erklärte Keating Sherry. Und wie es nun mal so ist, wenn man es eilig hat, waren auf den Straßen die Hölle los. Schnell setzte die Erkenntnis ein, dass es das Paar nicht bis ins Krankenhaus schaffen würde. Deswegen schaltete der 34-Jährige den Autopiloten seines Teslas ein, um seine Frau zu unterstützten. (Tesla-Autopilot: Durch Unfälle im Visier der Verkehrsbehörde – was jetzt droht)

Mithilfe von Teslas Autopiloten: Mann hilft seiner Frau bei Geburt

Die linke Hand behielt er dabei am Lenkrad, während er nach seiner Frau sah. „Sie drückte meine Hand so sehr, dass ich dachte, sie würde sie zerbrechen“, sagt Sherry. „Ich habe zu Yiran gesagt: OK, konzentriere dich auf deine Atmung. Das war auch ein Rat an mich selbst. Mein Adrenalinspiegel stieg.“ (Video zeigt Beinahe-Crash von Tesla: War die FSD-Beta schuld?)

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Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Kind zur Welt kommen würde. Und das Timing hätte kaum besser sein können: Just in dem Moment, als die Familie das Krankenhaus erreichte, war es so weit. Zum Glück war auch gleich ein Arzt in der Nähe, der der frischgebackenen Mutter und ihrer Tochter half. Auch Krankenschwestern eilten zur Hilfe und trennten noch im Auto die Nabelschnur durch. (Elon Musk unter Druck: Interne Warnungen zum „Autopiloten“ ignoriert?)

Im Krankenhaus bekam das Neugeborene schnell den Spitznamen „Tesla-Baby“ und auch die Eltern dachten darüber nach, ihr in Hommage an den Autohersteller den Zweitnamen Tess zugeben. Letztlich entschieden sie sich jedoch dazu, nur das Auto zu behalten.

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