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Toyota Mirai im Miniformat: Darum ist das Modellauto so besonders

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Von: Simon Mones

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Der Toyota Mirai ist dank seiner Reichweite seit Kurzem Weltrekordhalter. Doch auch als Modellauto setzt er neue Maßstäbe.

Crawley (England) – Daran, dass die Tage der Verbrenner gezählt sind, besteht wohl kein Zweifel mehr. Der Großteil der Autohersteller setzt in Zukunft auf batterieelektrische Fahrzeuge. Die Brennstoffzelle spielt wegen ihrer teuren Produktion und der fehlenden Infrastruktur hingegen kaum eine Rolle und das dürfte sich auch vorerst nicht ändern.

Dabei hat es der Toyota Mirai mit einer Reichweite von 1.360 Kilometern jüngst ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft. Und auch im Kleinen sorgt die Brennstoffzellen-Limousine für Schlagzeilen. Die Tüftler des Brennstoffzellen-Unternehmens „Bramble Energy“ haben den Mirai in die Schrumpfmaschine gepackt und in ein Spielzeugauto verwandelt. (Wasserstoff statt Akku: Toyota Mirai vervielfacht Absatz – das steckt dahinter)

Toyota Mirai im Miniformat: Darum ist das Modellauto so besonders

Als Basis für den Mini-Mirai diente dabei das TT-02-Kit von Tamiya. So weit, so unspektakulär. Doch das ferngesteuerte Auto im Maßstab 1:10 ist alles andere als ein normales Modellauto des Mirai. Denn neben dem Aussehen hat es noch eine weitere Gemeinsamkeit mit dem „großen Bruder“. (Toyota Mirai: Umweltfreundlich ist das Brennstoffzellen-Fahrzeug nur, wenn ...)

Der Toyota Mirai steht in Groß und Klein auf einer Brücke.
Der Toyota Mirai ist auch als Modellauto mit Wasserstoff unterwegs. © Toyota (GB) PLC

So wird auch der Mini-Mirai von einer Brennstoffzelle in Leiterplatten-Bauweise angetrieben. Die Entwickler von „Bramble Energy“ nennen diese „Printed Circuit Board Fuel Cell“ (PCBFC). „Die größte Hürde bestand darin, alle Systemkomponenten, die für den Betrieb der Brennstoffzelle erforderlich sind, so klein und kompakt zu gestalten, dass sie auf das Tamiya TT-02-Chassis und in das Gehäuse des Mirai-RC-Autos passen“, erklärt Bramble-Boss Tom Mason. (Elektroautos: Ist die Brennstoffzelle der bessere Antrieb als Strom aus dem Akku?)

Toyota Mirai im Miniformat: Mehr Reichweite als herkömmliche Modellautos

Angetrieben wird der Mini-Mirai von einem 20-Watt-Motor. Laut Toyota soll er doppelt so weit kommen wie herkömmliche ferngesteuerte Modellautos. Doch der Antrieb ist nicht das Einzige, was die Briten bei dem Tamiya-Bausatz ersetzt haben. (Toyota lenkt ein: Diese Autos sollen nun doch in großer Zahl kommen)

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Für den Mini-Mirai wurden extra ein neues Steuersystem sowie zwei kleine austauschbare Zwölf-Milliliter-Tanks für den Wasserstoff angefertigt. Selbiges gilt für die Karosserie, für die Tamiya eine eigene Gussform prodzuziert hat. Die Briten haben dabei auch auf die kleinsten Details geachtet, so ist der Mini-Mirai in dem gleichen Scharlachrot („Karminarot metallic“) lackiert wie sein „großer Bruder“.

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