Ford Mustang Mach-E

Ford Sync 4: Neues Infotainment für E-SUV erinnert doch sehr an ...

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Mit dem Elektro-SUV Mustang Mach-E feiert bei Ford Anfang 2021 auch die neue Infotainment-Generation Sync 4 Premiere: Über ein riesiges Zentral-Display soll sich das komplexe Kommunikations- und Entertainment-System einfach bedienen lassen.

  • Als zentrales Bedienelement im Ford Mustang Mach-E dient ein 15,5-Zoll-Display
  • Durch die Cloud-basierte Spracherkennung sind keine festgelegten Sprachbefehle nötig
  • Updates sind durch die permanente Internet-Verbindung „Over the Air“ möglich

Köln – Infotainment zählt aktuell sicher nicht zu den großen Stärken von Ford. Das soll sich ändern: In der nun vorgestellten vierten Generation kann das Sync-System schneller rechnen, besser zuhören und besser informieren als sein Vorgänger. Europa-Premiere feiert die Technik im kommenden Jahr im Elektro-Crossover Mustang Mach-E, weitere Modelle sollen folgen. In den USA ist „Sync 4“ bereits seit Kurzem im Einsatz. (Touchscreen im Auto: Richter setzt Nutzung mit Handy-Verbot am Steuer gleich)

Ford Sync 4: Neues Infotainment für das E-SUV sieht aus wie von ...

Wer das Vorbild für die Infotainment-Offensive ist, erkennt man schon bei einem Blick ins Cockpit des Mach-E. Der große vertikale Bildschirm in der Mittelkonsole erinnert nicht nur von den Abmessungen her an Tesla, auch bei Grafik und Menüführung kommen einem die Kalifornier in den Sinn. Allerdings verzichtet Ford nicht ganz auf physische Knöpfe: Am unteren Rand gibt es ein Drehrad, mit dem sich der Cursor bewegen oder die Lautstärke verstellen lässt. (Jaguar Land Rover: Neues System soll bloße Absicht des Fahrers erkennen können)

Das Zentraldisplay im Ford Mustang Mach-E misst 15,5 Zoll.

Genauso wichtig wie die Bedienoberfläche ist aber die Technik: So soll sich die Rechenleistung gegenüber der aktuellen Sync-Generation verdoppelt haben, eine permanente Online-Anbindung sorgt für jederzeit aktuelle Informationen – etwa zu Staus. Für die Echtzeit-Verkehrsinformationen nutzt Ford in Europa Daten vom Navigationsspezialisten TomTom. (ADAC-Test: Mercedes, Audi, BMW – dieses Auto bietet die beste Konnektivität in der Kompaktklasse)

Ford Sync 4: Viele Funktionen durch Verbindung zur Cloud

Die Internet- und Smartphone-Anbindung kann aber noch mehr und ermöglicht zahlreiche Dienste von der Parkplatzsuche bis zu Wetternachrichten. Der Mustang Mach-E nutzt zudem Daten aus der Cloud zur präziseren Berechnung der Restreichweite. Nicht zuletzt hilft das Netz auch bei der Verbesserung der Sprachsteuerung. Der digitale Assistent soll nun nicht mehr auf definierte Befehle angewiesen sein, sondern auch Umgangssprache verstehen. (Tesla-Konkurrent Polestar: Infotainment wie am Handy – das hat seinen Grund)

Software-Aktualisierungen können künftig auch per Funk aufgespielt werden („Over-the-Air-Updates“), sodass kein Werkstattbesuch mehr nötig ist. Der Download und die Installation laufen dabei im Hintergrund, etwa während der Fahrt. (Von Holger Holzer/SP-X)

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