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Elektroauto ruckzuck laden: Diese Technik wäre der Traum aller Akku-Fahrer

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Von: Marcus Efler

Eine neue Technologie verspricht superschnelles Laden von Elektroauto-Akkus. Aber wie groß ist die Chance, dass sie bald in Serienautos eingebaut wird?

Herzeliya (Israel) – Drei Probleme bremsen derzeit noch die Massentauglichkeit von Elektromobilen und alle haben mit dem Akku im Wagenboden zu tun: Dessen hohe Preise, die geringe Speicherdichte für Energie – und die lange Dauer, um diese wieder in Form von Strom nachzutanken. Zumindest der letzte der drei Punkte könnte bald der Vergangenheit angehören, glaubt man den Versprechungen einer israelischen Firma. (Mercedes EQA: Darum muss man im Elektro-SUV aus Stuttgart kaum noch bremsen)

Elektroauto an Ladesäule
Bald in fünf Minuten? Eine neue Akku-Technik soll das Laden beschleunigen. (Symbolbild) © Opel

Elektroauto ruckzuck laden: Diese Technik wäre der Traum aller Akku-Fahrer

Das Start-up StoreDot hat nach eigenen Angaben eine Technologie zum superschnellen Laden entwickelt und diese schon mal ganz siegessicher Extreme Fast Charging (XFC) getauft. In nur fünf Minuten, so verkündet die Firma, soll sie einen Akku für Elektromobile komplett mit Strom laden können. Der Vorsprung liegt dabei in den Speicherzellen begründet – Achtung, jetzt wird’s kurz technisch: Der übliche Grafit in der Zellenanode wurde bei XFC durch metallähnliche Nanopartikel ersetzt, was eine wesentlich schnellere Energieaufnahme ermöglichen soll. (Supercharger für alle: Niederländer wollen Lade-Chaos bei E-Autos in Deutschland beenden)

Prototyp-Akku für Elektroautos, Nahaufnahme
So sieht der neue XFC-Akku aus Israel aus. © StoreDot

Elektroauto ruckzuck laden: So soll die Technologie ins Auto kommen

In China residiert übrigens die Firma, die der neuen Technologie jetzt zum Durchbruch verhelfen soll. EVE Energy ist als Zulieferer für Elektroauto-Komponenten bereits mit Fahrzeugherstellern vernetzt und könnte die megaschnellen Speicherzellen in Serie produzieren. Wenn die Technik auch dann noch hält, was die Prototypen im Labor versprechen, soll ein Joint Venture aus beiden Firmen in die große Massenproduktion einsteigen. Möglicherweise lässt sich damit dann auch Problem Nummer eins, nämlich das der hohen Preise, lösen.

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