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Vor Ende des Tankrabatts: Spritpreise steigen schon wieder - ADAC mit klarer Prognose

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Von: Lisa Mayerhofer

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Ab September gibt es keinen Tankrabatt mehr. Die Spritpreise steigen aber schon jetzt. Droht dann in einer Woche ein neuer Preis-Schock an den Zapfsäulen?

München – Der Tankrabatt läuft in gut einer Woche aus – doch schon jetzt sind die Spritpreise wieder leicht gestiegen. Nach einer wochenlangen Talfahrt und kurzfristiger Stagnation der Preise ging es nach dem Wochenende wieder leicht aufwärts, wie der ADAC mitteilte. 

Vor Ende des Tankrabatts: Preise für Benzin und Diesel leicht gestiegen

Super der Sorte E10 verteuerte sich demnach von Sonntag auf Montag von rund 1,717 auf 1,730 Euro. Diesel kostete 1,974 statt vorher 1,964 Euro. Grund für den Anstieg sei vermutlich eine höhere Nachfrage mit Blick auf einen drohenden Preissprung in der kommenden Woche.

Bei den Preisen handelt es sich um bundesweite Durchschnittswerte. Die tatsächlichen Spritpreise können deutlich abweichen: Nach Angaben des ADAC gibt es zurzeit je nach Anbieter und Region größere Preisunterschiede als sonst. Hinzu kommt ein weiter großes Nord-Süd-Gefälle: Unter anderem durch die hohen Transportkosten aufgrund des Niedrigwassers im Rhein müssen Menschen im Süden im Schnitt mehr für Sprit bezahlen als im Norden. Zudem schwanken die Preise im Tagesverlauf teils erheblich: Morgens um 7.00 Uhr ist Sprit meist am teuersten. Am günstigsten tanken Kraftfahrer zwischen 20.00 und 22.00 Uhr.

ADAC erwartet moderaten Preisanstieg im September

In der Nacht vom 31. August auf den 1. September läuft der Tankrabatt aus. Eigentlich handelt es sich damit um eine vorübergehende Senkung der Energiesteuer auf das von der EU vorgegebene Mindestmaß. Sie galt seit dem 1. Juni gemeinsam mit dem Neun-Euro-Ticket, um Verbraucher angesichts der Energiepreise zu entlasten.

Die Preise könnten mit dem Ende der Maßnahme wieder deutlich steigen, rechnerisch um etwa 35 Cent für Benzin und 17 Cent für Diesel. Der ADAC geht aber zunächst nicht von einem sprunghaften Anstieg aus, weil auch Tankstellenbetreiber durch den Rabatt günstiger einkaufen. Deshalb sei davon auszugehen, dass sie ihre Treibstofftanks vor dem 1. September noch einmal auffüllten und Benzin und Diesel dann zunächst weiter vergünstigt abgäben, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

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