1. 24auto
  2. News

Neuer Suzuki S-Cross: Mehr Technik – aber auch deutlich teurer

Erstellt:

Von: Sebastian Oppenheimer

Kommentare

Mit gut acht Jahren Bauzeit zählt der Suzuki SX4 S-Cross zu den dienstältesten Kompakt-SUV in Deutschland. Nun steht die neue Generation in den Startlöchern.

Bensheim – Knackiger Name, selbstbewussteres Design und deutlich mehr Technik: Suzuki legt Anfang 2022 sein Kompakt-SUV S-Cross neu auf. Der bisherige Namenszusatz „SX4“ entfällt, dafür zieht erstmals ein Vollhybrid-Antrieb ins Motorenprogramm ein. Trotz der unveränderten Länge von 4,30 Metern und des konstant gebliebenen Radstands von 2,60 Metern wirkt die neue Generation deutlich stämmiger und aggressiver als der dezidiert harmlos auftretende Vorgänger. An der Front gibt es einen großen Kühlergrill, der in eine hohe, flache Motorhaube übergeht, was gemeinsam mit dem hoch montierten, durchgehenden Heckleuchten-Band für einen bulligen Auftritt sorgt. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen Nissan Qashqai und Seat Ateca. (Neuer Nissan Qashqai im Test: Optisch völlig neu – doch Antriebs-Auswahl ist mager)

Fahraufnahme eines Suzuki S-Cross
Anfang 2022 startet die neue Generation des Suzuki S-Cross – der Namenszusatz „SX4“ entfällt. © Suzuki

Neuer Suzuki S-Cross: Mehr Technik – aber auch deutlich teurer

Beim Antrieb vertraut der S-Cross zunächst dem 95 kW/129 PS starken 1,4-Liter-Benziner aus dem Vorgänger, der dank neuer 48-Volt-Mildhybridtechnik aber sparsamer ausfallen soll als bisher. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles Sechsganggetriebe, optional ist eine Sechsstufen-Automatik zu haben. Letztere lässt sich in der höchsten Ausstattungslinie auch mit Allradantrieb kombinieren. (Suzuki Across im Test: Happiger Aufpreis für Toyota-RAV4-Klon – lohnt sich das?)

Für die zweite Jahreshälfte 2022 ist außerdem ein 85 kW (115 PS) starkes Vollhybridsystem angekündigt, das aus der Kooperation mit Toyota stammt, von Suzuki aber mit einem eigenen automatisierten Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert wird. Das gleiche System kommt künftig auch im kleineren Schwestermodell Suzuki Vitara zum Einsatz. (Suzuki Swift Sport im Test: Mehr Spaß trotz weniger Leistung – kann das klappen?)

Blick ins Cockpit eines Suzuki S-Cross
In Sachen Infotainment hat Suzuki beim neuen S-Cross aufgerüstet – allerdings ging auch der Fahrzeugpreis deutlich nach oben. © Suzuki

Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Neuer Suzuki S-Cross: Das kostet das Kompakt-SUV in der Basis

Auch bei Infotainment und Assistenten hat Suzuki aufgerüstet. Im kommenden Jahr soll das neue Konnektivitäts-System der Marke debütieren. Schon vorher ist ein neues Audiosystem mit bis zu neun Zoll großem Bildschirm und Smartphone-Spiegelung an Bord. Neu im Helferlein-Programm finden sich eine 360-Grad-Kamera und ein adaptiver Tempomat mit Stop-and-Go-Funktion.

Preislich ist der neue S-Cross auch aufgrund der umfangreicheren Ausstattung deutlich höher positioniert als der zuletzt für knapp 25.000 Euro angebotene Vorgänger. Die Preise starten bei 29.300 Euro. Der S-Cross ist in zwei Ausstattungslinien zu haben. Das Basismodell „Comfort“ bietet unter anderem Zweizonen-Klimaautomatik, einen adaptiven Tempomat und LED-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung In der Topausstattung Comfort+ (ab 36.040 Euro) sind unter anderem polierte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Kunstledersitze und ein elektrisch bedienbares Panorama-Glasschiebedach an Bord. (Holger Holzer/SP-X)

Auch interessant

Kommentare