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Immer mehr Autos in den Städten – doch ausgerechnet hier werden’s weniger

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Von: Marcus Efler

Stau auf dem Kaiserdamm in Berlin (Symbolbild)
Immer mehr Autos in der Stadt – hier in Berlin (Symbolbild) © Michael Kappeler/dpa

Die Verkehrswende muss warten: Derzeit steigt die Zahl der Autos in den Städten. Gesunken ist sie ausgerechnet in drei Orten, in denen man es nicht unbedingt erwartet.

Duisburg – Mehr Rad und U-Bahn nutzen, das Auto auch mal stehen lassen oder mit anderen teilen – was war das noch mal? Richtig, die Vision einer Verkehrswende in der Stadt, die Staus vermindert, die Luft- und Lebensqualität erhöht und das Klima entlastet. Doch aktuell scheint der motorisierte Individualverkehr wieder mehr Anhänger zu gewinnen.Das jedenfalls legen die Zahlen nahe, die der Duisburger „Auto-Professor“ Ferdinand Dudenhöffer nach Auswertung der Daten von Kraftfahrt-Bundesamt und Statistischem Bundesamt ermittelt hat.

Die Zahl der registrierten Autos ist im vorigen Jahr in 22 von 25 analysierten Städten gestiegen: So lag das Plus in Berlin und Leipzig bei jeweils 1,1 Prozent, in Hannover bei 1,2 Prozent, in Dortmund und in Freiburg bei 1,7 Prozent. Mit 2,2 Prozent legte der Auto-Verkehr in Bochum am stärksten zu. „Der oft behauptete Trend ‚Weg vom Auto‘ ist nicht zu erkennen“, interpretiert daher der Chef des Center Automotive Research (CAR) die Zahlen. Immerhin sank der Pkw-Bestand in den drei Städten Wolfsburg (minus 1,7 Prozent), Ingolstadt (minus 3,4) und München (minus 1,1) – wahrscheinlich nicht zufällig die Heimatorte von Volkswagen, Audi und BMW. Möglicherweise wurden hier besonders viele Firmenwagen kurzfristig aus dem Verkehr gezogen. Die komplette Geschichte zur Zunahme des Autobestandes in deutschen Städten lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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