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Spritpreise in Deutschland: Diesel über 20 Cent günstiger als Benzin

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Von: Simon Mones

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Diesel wird günstiger, Benzin dafür teurer. Und das zum bereits zweiten Mal in Folge. Die Entwicklung der Spritpreise könnte kaum unterschiedlicher verlaufen.

Autofahren ist ein teurer Spaß. Die Zeiten von Spritpreisen jenseits der Zwei-Euro-Grenzen sind jedoch zum Glück vorbei. Inzwischen befinden sich die Preise wieder halbwegs auf Vorkriegs-Niveau. Insbesondere Diesel-Fahrer haben aktuell Grund zur Freude, denn der Kraftstoff kostet wieder deutlich weniger als Super und wird Woche für Woche günstiger.

Aktuell kostet der Liter Diesel durchschnittlich 1,576 Euro – das sind 0,4 Cent weniger als noch in der Vorwoche. Damit setzt sich der seit dem 11. April anhaltende Sinkflug an den Zapfsäulen fort. Super E10 verteuerte sich indes um 0,3 Cent und kostet im bundesweiten Mittel 1,787 Euro. Das ergab eine ADAC-Auswertung vom 23. Mai.

Preisunterschied zwischen Diesel und Benzin wird größer

„Die Preisdifferenz zwischen beiden Kraftstoffsorten vergrößert sich erneut und steigt auf 21,1 Cent je Liter“, schreibt der Automobilklub auf seiner Homepage. Der Preisunterschied fällt damit höher aus als die rund 20 Cent je Liter, um die Diesel niedriger besteuert wird. Noch Mitte Februar lagen die Spritpreise für beide Sorten auf dem gleichen Niveau.

Ein Mann hält einen Zapfhahn in der Hand.
Die unterschiedliche Entwicklung der Spritpreise lässt den Preisunterschied zwischen Diesel und Benzin wachsen. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Am Rohölmarkt gab es derweil wenig Bewegung. Ein Barrel der Sorte Brent kostete am Mittwoch rund 77 US-Dollar, das sind rund zwei Dollar mehr als in der Vorwoche. „Größere Impulse ergeben sich dadurch nicht“, heißt es vom ADAC. Unterschiede gibt es dafür je nach Bundesland. In Hamburg ist Tanken beispielsweise besonders teuer.

ADAC rät: Spritpreise vorm Tanken vergleichen

Mit einigen Tipps können Autofahrer aber einige Euro sparen: So muss die erste Tankstelle nicht immer auch die günstigste sein. Daher ist es ratsam, die Spritpreise vorher mittels einer App zu vergleichen. Fahrer von Benzinern empfiehlt der Automobilklub zudem Super E10, statt dem teureren E5-Kraftstoff zu tanken – sofern dies möglich ist.

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Auch ein Blick auf die Uhr kann helfen, denn hier liegt besonders viel Potenzial zum Sparen. So kosteten Diesel und Benzin in den Morgenstunden am meisten. Abends zwischen 18 und 20 Uhr sowie 21 und 22 Uhr ist es indes am günstigsten. In den USA half kürzlich auch ein alberner Tanz.

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