1. 24auto
  2. News

Spritpreise auf Allzeithoch – nächste Sorte knackt Rekordwert

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Simon Mones

Kommentare

Autofahren wird auch 2022 immer teurer. Nach Diesel hat nun auch eine weitere Sprit-Sorte ein neues Allzeithoch erreicht.

München – Seit dem Jahreswechsel kennen die Spritpreise in Deutschland nur noch eine Richtung: aufwärts. Diesel und Benzin werden immer teurer. Wie schon im Herbst des vergangenen Jahres scheint dabei kein Ende des Anstiegs in Sicht. Doch für die Autofahrer kommt es noch schlimmer: Der ADAC vermeldete nun, dass der Preis für den Liter Super E10 ein neues Allzeithoch erreicht hat.

Während die Rekorde beim Diesel zuletzt immer wieder übertroffen wurden, lag der Preis für den Liter Super E10 bislang noch unter dem Rekordwert vom 13. September 2012. Damals kostete die Sorte 1,709 Euro. Am Dienstag (1. Februar) wurde im Bundesschnitt 1,712 Euro fällig, das sind 0,4 Cent mehr als in der Vorwoche.

Spritpreise auf Allzeithoch – nächste Sorte knackt Rekordwert

Und auch die Dieselfahrer mussten tief in die Tasche greifen. Denn auch hier setzte sich der Höhenflug fort. Der Literpreis lag im Durchschnitt bei 1,640 Euro – ebenfalls ein neuer Rekord. Im Vergleich zur Vorwoche ist der Liter Diesel 2,9 Cent teurer geworden.

Eine Tanksäule mit Diesel, Super E5 und Super E10. (Symbolbild)
Die Spritpreise haben in Deutschland erneut ein Allzeithoch erreicht. (Symbolbild) © Andreas Haas/Imago

„Ursache für die aktuellen Rekordstände bei den Kraftstoffpreisen ist vor allem der gestiegene Rohölpreis“, betont der ADAC in einer Mitteilung. Ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent wird derzeit mit rund 89 US-Dollar (rund 79 Euro) gehandelt und ist damit etwa zwei Dollar teurer als noch in der Vorwoche. Hinzu kommt, dass der US-Dollar im Vergleich zum Euro stark geblieben ist.

Spritpreise auf Allzeithoch – verschiedene Faktoren für Preisanstieg

Für die Entwicklungen des Rohölpreises gibt es verschiedene Faktoren. So ist das Angebot aktuell knapp, die Nachfrage bleibt jedoch solide. Hinzu kommt der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Dieser sorgt für einen heftigen Risikoaufschlag, der die Preise steigen lässt. Russland zählt zu den größten Erdölförderern der Welt.

Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können

Doch der hohe Rohölpreis ist nicht der einzige Faktor, der dafür sorgt, dass Diesel und Benzin immer teurer werden. Zum Jahreswechsel wurde zudem die CO2-Abgabe erhöht. Das wirkt sich ebenfalls auf die Spritpreise aus. Der Effekt ist jedoch gering, laut ADAC handelt es sich um etwa 1,5 Cent – je nach Kraftstoff und Biospritanteil. Geht es nach dem Umweltbundesamt, soll der CO2-Preis soagr noch weiter steigen. Das würde auch für den Spritpreis nicht ohne Folgen bleiben.

Auch interessant

Kommentare