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Spritpreise: Diesel endlich billiger – Hoffnung auch für Benzin?

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Von: Simon Mones

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Die Spritpreise in Deutschland sind so hoch wie lange nicht mehr. Doch der sinkende Ölpreis macht endlich Hoffnung auf Besserung.

München – Muss ich wirklich tanken? Diese Frage dürften sich in den letzten Wochen und Monaten wohl viele Autofahrer gestellt haben, waren die Spritpreise in Deutschland doch so teuer wie seit Jahren nicht mehr. Lange sah es sogar so aus, als gäbe es keine Hoffnung auf Besserung. Im Gegenteil: Das Bundesumweltamt sprach sich sogar für noch höhere Spritpreise aus.

Doch nun gibt es endlich Hoffnung für die deutschen Autofahrer. Die Ölpreise, die ein Faktor für den Preisanstieg waren, sind zuletzt ein gutes Stück gesunken, ein Barrel der Sorte Brent wird mit knapp 80 Dollar gehandelt. (Spritpreis: So setzt er sich zusammen – der Staat kassiert am meisten)

Spritpreise: Diesel endlich billiger – wann fallen Benzinpreise?

Teilweise ist dieser Effekt an den Tankstellen bereits zu sehen, so ist der Preisanstieg beim Diesel vorerst gestoppt. Im Bundesschnitt kostete dieser 1,557 Euro und war damit 1,2 Cent günstiger als in der Vorwoche. Zuvor war der Preis elf Wochen in Folge gestiegen. (Spritpreise in Deutschland: So teuer könnten Diesel und Benzin werden)

Werbetafel mit Spritsorten an einer Tankstelle. (Symbolbild)
Der Ölpreis sinkt wieder. Doch wie wirkt sich das auf die Spritpreise aus? (Symbolbild) © Michael Gstettenbauer/Imago

Anders sieht es hingegen bei Super E10 aus. Hier setzt sich die Preissteigerung ungeachtet der Ölpreise weiterhin fort. Im bundesweiten Mittel lag der Preis pro Liter bei 1,692 Euro. Damit war Super E10 0,3 Cent teurer als noch in der Vorwoche. Zum Benzin-Allzeithoch aus dem Jahr 2012 fehlen nur noch 1,7 Cent. (Petition gegen Rekord-Spritpreis: Autoclub will Obergrenze festlegen lassen)

Spritpreise: ADAC sieht „Spielraum für Vergünstigungen“ bei Diesel und Benzin

Da der Ölpreis noch weiter sinken könnte, sieht der ADAC „Spielraum für Vergünstigungen bei den Spritpreisen“. Es ist daher also möglich, dass nach Diesel bald auch Benzin wieder günstiger wird. Im Vergleich zu den Rohölpreisen ist das Preisniveau laut dem ADAC jedoch immer noch hoch. (Spritpreise gehen durch die Decke – so können sich Autofahrer wehren)

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Aus diesem Grund ruft der Automobilklub die Autofahrer dazu auf, ihre Marktmacht gezielt einzusetzen und beim Tanken möglichst preiswerte Tankstellen zu nutzen. Am günstigsten sind die Spritpreise demnach zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr. (Mit Material der dpa)

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