Farbenfroher Auto-Traum?

Hummer bei minus 40 Grad gewaschen: YouTuber designt einen pinken Eispanzer

  • Jasmin Pospiech
    vonJasmin Pospiech
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Auto waschen bei Minustemperaturen, geht das? Die russische Auto-Crew „Garage 54“ hat das Experiment mit einem Hummer gewagt – und so für einen Traum in Pink gesorgt.

Novosibirsk (Russland) – Schneematsch, Dreck und Regen im Winter haben Spuren an unseren Autos hinterlassen, weshalb viele Besitzer bereits den Frühjahrsputz planen. Dann wird der eigene Pkw wieder gründlich gereinigt und auf Hochglanz poliert. Schließlich ist es im Winter zu kalt, das Wasser würde an Türgummis & Co. schnell festfrieren, oder?

Hummer bei minus 40 Grad gewaschen: YouTuber designt einen pinken Eispanzer

Das wollten jetzt die Auto-Tuner um Vladimir aus dem russischen Novosibirsk testen. Die Stadt in Sibirien steckt im Gegensatz zu uns noch immer im tiefsten Winter, an den meisten Tagen hat es bis zu minus 40 Grad Celsius! Und weil die Jungs der „Garage 54“ dafür bekannt sind, auch die verrücktesten Autostunts, die sich sonst keiner traut, auszuführen oder schon mal ein Auto mit Instant-Nudeln zu reparieren, haben sie sich an diese Wasch-Challenge gewagt. Wie gravierend der Wintereinbruch in Russland war, zeigt auch dieses krasse Video, wo ein Mann sein Auto freikratzen will und gerade noch mit dem Leben davonkommt.

Dazu besprühen sie einen Hummer von oben bis unten mit pinker Seife – und tatsächlich: Nur kurz danach ist die Schicht bereits am Wagen festgefroren. Tuner Vlad findet das so witzig, dass er weitere Schichten draufpackt. Zwei Tage geht die Prozedur, danach sind die Formen des Hummer kaum mehr zu erkennen. Stattdessen sieht der Geländewagen durch die unregelmäßige Struktur wie ein riesiges Barbie-Spielzeugauto aus Styropor aus! Auch dieser Youtuber wollte einen „coolen“ Stunt ausprobieren und hat seinen 165.000 Euro teuren Mercedes in Brand gesteckt. Dafür kassierte er einen Shitstorm.

YouTuber wäscht seinen Hummer bei minus 40 Grad – und fährt im pinken Auto durch die Gegend

Und damit auch die Stadt etwas zu schauen hat, will Vlad mit einem Kumpel durch die Gegend fahren. Doch zuerst muss das Team dort, wo Fenster, Windschutzscheibe und Türen sind, Seifenstücke behutsam rausbrechen, damit sie überhaupt einsteigen bzw. rausschauen können. Anschließend sorgen sie für große Augen auf ihrer Tour durch die Stadt: Passanten bleiben mit offenen Mündern stehen, andere Autofahrer zücken ihre Handys. Vlad und sein Kumpel lachen sich ins Fäustchen, die Aufmerksamkeit ist ihnen sicher. Wie bei diesem Pärchen aus Litauen, dass sich einfach aus Schnee einen eigenen Ferrari „gebaut“ hat.

Am Ende muss die Seifenschicht natürlich wieder runter und das gelingt erstaunlich leicht durch bloßes Schmelzen: Die Seife bricht in Stücken auf und darunter kommt eine Überraschung hervor – ein blitzblanker Hummer! Na, diese Aktion hat sich ja dann für die „Garage 54“-Jungs doppelt gelohnt. Wer dagegen von der Aktion noch nicht abgeschreckt ist und bei kühlen Temperaturen das Auto waschen will, sollte die Tipps von tz.de beherzigen.* tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Garage 54

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