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VW bringt Scout zurück – als Elektro-Pick-up in den USA

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Von: Simon Mones

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Der Scout feiert in den USA sein Comeback als Elektro-Marke im VW-Konzern. Schon 2026 soll die Serienproduktion starten.

Wolfsburg – Der Ford Bronco rollt bereits wieder über die US-Straßen. Nun steht ein weiteres Comeback eines Kult-Geländewagens bevor: der International Harvester Scout. Knapp 40 Jahre nach dem Produktionshaus nimmt sich Volkswagen dem Erbe des Scouts an.

Fans des kultigen Gelände- und Pritschenwagen müssen sich jedoch auf einige Veränderungen einstellen. So wird das einstige Modell nun selbst zur Marke und elektrisch. Damit will Volkswagen eine Lücke in seiner Modellpalette schließen, denn ausgerechnet im Pick-up-Land USA hat man einen solchen nicht im Angebot. Und das, obwohl die Wolfsburger dieses Segment mit dem Amarok eigentlich besetzt haben.

Der International Harvester Scout feiert in den USA sein Comeback als Elektro-Marke im VW-Konzern. Schon 2026 soll die Serienproduktion starten.
Die Skizze gibt einen Vorgeschmack auf die Prototypen, mit denen Scout sein Comeback als Elektro-Marke von VW feiert. © Volkswagen

VW bringt Scout zurück – als Elektro-Pick-up in den USA

Doch der Pick-up wird in den USA nicht verkauft. Ein Grund dafür: eine skurrile Importhürde, mit der Washington Handelshemmnisse für exportierte Hühnchen durch höhere Einfuhrzölle für bestimmte Autotypen vergolten hatte („Chicken Tax“). Diese Reglung will Volkswagen mit dem elektrischen Scout nun umgehen.

Die Pick-ups und Geländewagen werden zudem in den USA entwickelt und produziert. 2023 soll der erste Prototyp vorgestellt werden, die Serienproduktion ist für 2026 vorgesehen. Wie sich Volkswagen die Zukunft der Marke Scout vorstellt, zeigen Entwürfe, die der Autobauer am Mittwoch veröffentlicht hat.

VW bringt Scout zurück – Investment in Höhe von 100 Millionen Euro geplant

„Die Elektrifizierung bietet eine historische Chance, als Konzern in das hochattraktive Pick-up- und R-SUV-Segment einzusteigen und damit unsere Ambitionen zu unterstreichen, ein wichtiger Akteur auf dem US-Markt zu werden“, betonte VW-Chef Herbert Diess.

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In einer ersten Stufe sollen 100 Millionen Euro an Investitionen in das Projekt fließen, hieß es aus dem Umfeld des Unternehmens. Die Scout-Modelle sollen aber nicht die einzigen elektrischen Pick-ups bleiben, auch der Amarok soll künftig zum Stromer werden. In dem Segment steht Volkswagen in direkter Konkurrenz mit dem Ford F-150 Lightning und dem Rivian RT1. Und auch Tesla will mit seinem Cybertruck, der 2023 starten soll, Marktanteile bei den Pick-ups gewinnen. (Mit Material der dpa)

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