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Jeep Wrangler 4xe Hybrid: Rätsel um mysteriösen Utah-Monolith – das steckt dahinter

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Von: Christian Schulz

Kennen Sie das Rätsel vom mysteriösen Utah-Monolith, der in der Wüste entdeckt wurde? Jeep bringt ihn in Verbindung mit dem neuen Wrangler 4xe Hybrid. Was hat es damit auf sich?

Moab (Utah) – Inmitten der Wüste des US-Bundesstaats Utah entdecken Insassen eines Helikopters zufällig eine dreieinhalb Meter hohe Metallsäule. Die Entdeckung des „Utah-Monolith“ führt zu vielfältigen Spekulationen über Urheber und Herkunft des merkwürdigen Objekts. Die Erklärungen reichen vom Werk Außerirdischer über Science-Fiction-Fans und eine Kunstinstallation bis zum Reset-Knopf für das Corona-Jahr 2020. Optisch ähnelt der Utah-Monolith demjenigen aus dem Kultfilm „2001: Odyssee im Weltraum“ von 1968. Es wird gerätselt, wer den Monolith dort aufgestellt hat – dann verschwindet er über Nacht. (E-Auto im Winter: Kälte frisst Reichweite – so können Sie Ihren Akkus helfen)

Rätsel um mysteriösen Utah-Monolith – Jeep macht witzige Werbeaktion für neuen Wrangler daraus

Nun kommt der US-amerikanische Autohersteller Jeep ins Spiel. Der beweist Sinn für Humor und landet damit einen viralen Hit. Auf ihren eigenen Bildern zeigen die Geländewagen-Spezialisten den für das Jahr 2021 angekündigten Jeep Wrangler 4xe Hybrid direkt neben dem Utah-Monolith. Doch damit nicht genug: Teil der Social-Media-Kampagne auf Twitter, Instagram und Facebook ist auch, das ein Jeep-Logo die Metallsäule schmückt – und diese zur Ladesäule für die erste Plug-In-Hybridversion des Wrangler umfunktioniert wurde. (Altmaier sagt Tesla „beträchtliche Förderung“ zu: Wie viele Steuermillionen kassiert Elon Musk?)

Haben etwa Aliens den Utah-Monolith als Teil ihrer geheimen Ladeinfrastruktur auf der Erde aufgestellt – wer auch sonst? Denn er ist mit einem normalen Auto nicht erreichbar. Nach Meinung der US-Autobauer ist offensichtlich ausschließlich der neue Jeep Wrangler robust genug – und in der Lage, überall hinzufahren. Eine gewitzte Idee der Marketing-Strategen. Dass der Monolith nun spurlos verschwunden ist, macht die Anzeige noch faszinierender. Das Rätselraten geht also weiter, wie auch tz.de berichtet.*

Rätsel um mysteriösen Utah-Monolith – auch Electrify America gestaltet Ladesäule

Das Elektromobilitäts-Unternehmen Electrify America springt auf den Zug auf – und trifft ebenfalls ins Schwarze. Die im Jahr 2017 gegründete Firma, deren Ziel der Aufbau eines Netzwerks von Ladesäulen für Elektroautos in den USA ist, geht auf den Dieselskandal von Volkswagen zurück. In einem juristischen Vergleich verpflichtete sich VW, insgesamt zwei Milliarden US-Dollar zu investieren, um an fast 500 Standorten rund 2.000 Ladestationen aufzustellen. Seinen eigenen Gag mit dem Utah-Monolith erklärt Electrify America wie folgt: „2020 war für viele eine schwierige Zeit. Teilweise ein geradezu bizarres Jahr. Manchmal müssen wir einfach nur lachen – daher unsere eigene Interpretation des Phänomens.“ (VW-Chef Herbert Diess wegen Tesla unter massivem Druck – so will er das Steuer rumreißen)

Dass eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für das Funktionieren von E-Mobilität zwingend notwendig ist, zeigt der bedauerliche Fall eines Paares, das mit seinem Porsche Taycan für nur 210 Kilometer sage und schreibe neun (!) Stunden brauchte. Eine irrwitzige Odyssee – und ein warnendes Beispiel dafür, wie es einem ergehen kann, wenn die Reichweite zum Problem wird.

Rätsel um mysteriösen Utah-Monolith – Jeep Wrangler Plug-in-Hybrid kommt Anfang 2021

Jeep scheint den richtigen Riecher zu beweisen, den Wrangler als Plug-in-Hybrid herauszubringen. Es ist noch kein vollständiges Elektrofahrzeug – gerade in den ländlichen Region der USA wäre dies utopisch. Es fehlt schlicht an der nötigen Ladeinfrastruktur. Bis die Aliens es also für angebracht halten, an mehr entlegenen Orten Ladesäulen zu installieren – werden Geländefahrzeuge wohl weiterhin auf einen Verbrennungsmotor angewiesen sein. (Aus für Verbrennungsmotor schon 2025? Die deutsche Autoindustrie fürchtet sich)

Doch ob Außerirdische oder nicht oder nicht: Der neue Jeep Wrangler 4xe Hybrid verspricht alle Fähigkeiten eines konventionellen Antriebs – soll diese aber mit einer Portion Umweltfreundlichkeit garnieren. Vorgestellt wurde er mit einem Zweiliter-Vierzylindermotor, der mit zwei Elektromotoren und einem 17-kWh-Akku kombiniert ist. Mit 350 PS und einer Menge Bodenfreiheit sollte der 4xe tatsächlich fast überallhin kommen. Rein elektrisch kann er 40 Kilometer weit fahren. Der Verkauf des Jeep Wrangler 4xe Hybrid soll Anfang des neuen Jahres beginnen. *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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