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Autounfall in Australien – die Ursache ist wirklich absurd

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Von: Arne Roller

Man regt sich schon mal auf beim Autofahren. Das ist normal. Wenn die Emotionen aber die Oberhand gewinnen, passiert meist nichts Gutes ...

Rockingham (Australien) – Es ist wohl einer der dümmsten und unnötigsten Unfälle, die wir je gesehen haben. Geschehen ist er in der australischen Stadt Rockingham. Dort sah sich eine Frau mit der Situation konfrontiert, dass ein anderer Verkehrsteilnehmer seine Spur verließ und mit seinem Fahrzeug, einem Holden Astra (in Deutschland: Opel Astra), frontal auf sie zusteuerte. Im Video ist zu sehen, wie die Dame ihr Fahrzeug stoppt, was aber leider das Unglück nicht mehr vermeiden kann: Der Fahrer des Holden, der noch Zeit hätte auszuweichen, fährt blindlings weiter auf sie zu, bis es zur Kollision kommt (Opel: Neuer Mokka: So weit kommt die elektrische Version des Kompakt-SUV).

Holden
SitzPort Melbourne, Australien
Gründung1856
MutterkonzernGeneral Motors
Mitarbeiter180 (August 2018)

Autounfall in Australien: Road Rage sorgt für Unfall

Der Fahrer des Astra achtete offenbar absolut nicht mehr darauf, wohin er selbst mit seinem Fahrzeug steuerte. Infolgedessen nahm er die Kurve viel zu weit, geriet auf die Gegenspur und rammte ungebremst das entgegenkommende Auto, das auf der richtigen – in Australien natürlich der linken – Spur unterwegs war. Neben dem rücksichtslosen Fahrer sitzen auf dem Beifahrersitz eine Frau und auf dem Rücksitz ein kleines Mädchen. Nach dem Aufprall hört man das Kind weinen, während der Fahrer aus dem Auto steigt und einmal drumherum geht, um die Fond-Tür zu öffnen. Dann bricht das Video ab. Laut Videobeschreibung auf YouTube beschimpfte der Mann im Astra ein Auto hinter sich. Schaut man im Video genau hin, sieht man eindeutig, wie er wild gestikuliert und für einen viel zu langen Zeitraum nach hinten schaut. Im Englischen nennt man so was „Road Rage“, bei uns sagt man einfach Aggression im Straßenverkehr (Autofahrt in den Urlaub: So kommen Sie auch mit Kindern entspannt ans Ziel).

Für das kleine Kind ist der Unfall sicher eine traumatische Erfahrung, die ganz einfach hätte verhindert werden können. Zum Einmaleins des Autofahrens gehört, dass der Blick nach vorne gerichtet ist, ausgenommen von kurzen Unterbrechungen für Spiegelchecks oder dem Schulterblick. Zum Glück war wenigstens die Geschwindigkeit beim Aufprall relativ gering, sodass es bei dem Crash zu keinen körperlichen Verletzungen kam (Unfall von McLaren Senna LM: Gehört das Auto Ex-Formel-1-Profi Adrian Sutil?).

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