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Andreas Schubert († 45): So sieht das Grab des Kulttruckers der „Asphalt Cowboys“ aus

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Von: Jasmin Pospiech

Er war der Star der Trucker-Doku „Asphalt Cowboys“ (DMAX): Ende Juli ist Andreas Schubert völlig unerwartet mit nur 45 Jahren gestorben. So sieht sein Grab im Auer Gedenkwaldgarten aus.

Au (Bad Feilnbach) – Es war für viele Fans ein großer Schock, als sie Anfang August erfuhren, dass ihr geliebter TV-Star Andreas Schubert („Schubi“, „Andal“) überraschend im Alter von nur 45 Jahren gestorben ist.

„Asphalt Cowboys“: So bewegend wurde Andreas Schubert († 45) verabschiedet

Das hatte die Ehefrau (Kerstin) des sympathischen Truckers aus der Kultserie „Asphalt Cowboys“ (DMAX) via Facebook bestätigt. Demnach soll die „Reise“ des Tegernseers bereits am Nachmittag des 31. Juli „zu Ende“ gegangen sein. Die genauen Todesumstände sind allerdings unklar.

Vergangenen Freitag wurde der TV-Trucker rührend verabschiedet. Die Beisetzung fand im Beisein von 200 Trauergästen, darunter Familie und viele Trucker-Freunde, im Gedenkwaldgarten am Friedhof in Au bei Bad Feilnbach ab.

In Gedenken an Schuberts große Leidenschaft für die Straße stand sein aus dem TV bekannter Scania-Truck mit Blumen geschmückt vor dem Friedhof. („Asphalt Cowboys“: Familie von Andreas Schubert († 45) verärgert über Fans – „es geht um Respekt!“) Darüber hinaus säumten über 100 Trucks die Straßen zwischen Au und Gottschalling.

Anschließend reisten die Trucker-Freunde des TV-Stars im Konvoi zu den Klängen des Liedes „Convoy“ von C.W. McCall (91) mit einem anhaltenden Hup-Konzert ab, um so ihrem „Schubi“ die letzte Ehre zu erweisen. (Plötzlicher Tod: Kult-Trucker vom Tegernsee gestorben - Bewegende Lkw-Aktion bei Beerdigung geht viral*)

Auch sein Haussender DMAX verabschiedete sich von „Schubi“ mit den bewegenden Worten: „Wir werden ihn für immer in Erinnerung behalten.“

„Asphalt Cowboys“: Kerstin Schubert bedankt sich, Fans strömen ans Grab

Schuberts Frau bedankte sich anschließend auch in einem emotionalen Post für die rege und rührende Anteilnahme. Darin schrieb sie, dass sie froh sei um die Unterstützung an dem „Tag, der mir am meisten Angst machte.“

Auf dem Bild dazu ist Schuberts Scania-Truck zu sehen, auf dem steht: „Unvergessen 1975 – 2020 Andreas ‚Andal‘ Schubert“. Am Ende erklärte Kerstin Schubert den Fans: „The Show is over, STAY STRONG.“ („Asphalt Cowboy“ Andreas Schubert in Bad Feilnbach beigesetzt: Emotionale Dankesworte*)

Doch für ein paar Fans des Kulttruckers scheint die Show wohl noch nicht ganz zu Ende zu sein. Nur kurze Zeit nach seiner Beerdigung soll es zu ärgerlichen Vorfällen gekommen sein. Anhänger seien in großer Zahl zu Schuberts Grab geströmt, heißt es. Demnach könnten Familie und Freunde des Verstorbenen nicht mehr angemessen trauern.

„Asphalt Cowboys“: Details zu Andreas Schuberts Grab bekannt

Das Grab von Andreas Schubert wird schlicht werden und eher unscheinbar, denn die Gräber im Gedenkwaldgarten bestehen meist aus einer einfachen Holztafel, die an einer Stele (= freistehende Säule) montiert wird. Diese steht dann in unmittelbarer Nähe von dem Punkt, an dem die jeweilige Erdurne abgelassen wurde. Zur Beerdigung wurde aber ein wunderschönes Blumenbouqet in Herzform aus roten und schwarzen Rosen zu Ehren von Andreas Schubert niedergelegt – eingerahmt von einem Anker und zwei verchromten Endrohren.

Andreas Schuberts († 45) Grab ist mit einem Blumenbouquet aus roten und schwarzen Rosen verziert.
Andreas Schuberts († 45) Grab wurde mit viel Liebe und Herz geschmückt. © Eva Lagler

Die größte Fanseite der „Asphalt Cowboys“ hat nun die Anhänger des verstorbenen TV-Stars dazu aufgerufen, mehr „Respekt“ gegenüber seinen Liebsten und seinem Grab entgegenzubringen. „Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es tut gut zu wissen, wie viele Menschen Andreas Schubert geschätzt haben. Wir haben eine Bitte an euch, bitte geht in diesen schweren Zeiten respektvoll mit der Familie und der Schubert Crew um und belagert nicht das Haus, die Lkws oder sein Grab“, heißt es in dem Post weiter.

„Asphalt Cowboys“: Grab des Verstorbenen ist „kein Souvenirshop“

Schließlich sei Schuberts Grab „seine Ruhestätte und kein Souvenirshop“. „Lasst also bitte alles dort, wo es ist, lasst Ihm seine Ruhe und geht respektvoll mit der Ruhestätte um. Das Grab ist ein wichtiger Ort, um zu trauern, zu gedenken und sich zu erinnern.“

Schließlich wird noch mal eindringlicher an alle Trauernden appelliert: „WIR bitten alle Friedhofsbesucher, sich anständig und respektvoll zu verhalten. So gebietet es der Anstand und der Respekt. – Alles andere ist respektlos!“ Gut, dass das glücklicherweise auch viele Fans des „Asphalt Cowboy“ genauso sehen. (*ovb-online.de ist Teil des des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.)

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