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Nach tödlichem Tesla-Crash: So dreist provoziert ein Model-3-Fahrer

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Von: Jasmin Pospiech

Erst vor Kurzem starben zwei Menschen bei einem tödlichen Tesla-Unfall. Dennoch provoziert ein Model-3-Fahrer mitten auf dem Highway.

Berkeley (Kalifornien) – Tesla steht seit einiger Zeit verstärkt unter Kritik. Nachdem eine chinesische Aktivistin auf der Auto Shanghai 2021 lautstark auf dem Dach eines Tesla Model 3 protestierte und die angeblichen Produktionsfehler der Bremsen des E-Auto-Herstellers bemängelte, gab es jede Menge Stress rund um die Gigafactory Berlin-Brandenburg in Grünheide und einige aufsehenerregende Unfälle – wie den tödlichen Tesla-Crash in Texas. Derzeit hat der Konzern von Tech-Milliardär Elon Musk an verschiedenen Fronten mit Imageproblemen zu kämpfen. Was ein kalifornischer Tesla-Besitzer getan hat, hilft dem Konzern allerdings sicherlich nicht, aus den Negativschlagzeilen herauszukommen. Im Gegenteil. (Im Tesla Cybertruck durch New York: Elon Musk enthüllt Krankheit bei „Saturday Night Live“)

Nach tödlichem Tesla-Crash: So schockierend provoziert ein Model-3-Fahrer

Schließlich ist es kürzlich zu dem schockierenden Unfall von Houston gekommen, bei dem ein Tesla Model S involviert war und zwei Menschen aus bis dato unerklärlichen Gründen ums Leben kamen. Das vollelektrische Fahrzeug krachte dabei gegen einen Baum, die Batterie fing Feuer und das E-Auto brannte völlig aus. Polizei und Medien gingen davon aus, dass der Autopilot aktiviert war, da sich niemand auf dem Fahrersitz befand. Stattdessen wurden Überreste der Männer auf dem Beifahrer- und Rücksitz gefunden.

Ein gefundenes Fressen für alle Tesla-Kritiker: Schließlich steht Teslas Autopilot aufgrund von Qualitätsmängeln schon länger in der Kritik. Die Ermittlungen laufen noch und auch Tesla-CEO Elon Musk (49) hat angekündigt, die Vorkommnisse untersuchen zu wollen. Doch die zuständige Ermittlungsbehörde geht davon aus, dass der Fall wohl niemals ganz aufgeklärt wird, da der Speicher sowie wichtige Fahrzeugdaten unwiederbringlich verloren beziehungsweise bei dem Brand zerstört worden sind. (Tesla-Geständnis: Autonomes Fahren weit entfernt – doch Elon Musk verspricht „Full Self Driving“ für alle)

Ein Mann sitzt in einem fahrerlosen Tesla Model 3 auf der Rückbank.
Gruselig: Ein Mann sitzt auf dem Rücksitz eines Tesla Model 3 – während der Autopilot den Wagen lenkt. © Ingineerix/Youtube

Und obwohl der fatale Crash viele Autofahrer in den USA erschüttert hat, gibt es offenbar immer noch Tesla-Besitzer, die glauben, dass ihnen das niemals passieren könnte – manche verhöhnen den Vorfall sogar regelrecht, indem sie ganz bewusst im Straßenverkehr provozieren. Zumindest sieht es so aus, wenn man neues Video auf YouTube zu Gesicht bekommt, das hohe Wellen der Empörung schlägt. Der Glaube einiger Tesla-Fans an die funktionierende Technik von Elon Musk scheint schier unendlich zu sein. („Autopilot“ erst mal nicht vollautonom: Tesla-Mitarbeiter kassiert Aussagen von Elon Musk)

Nach tödlichem Tesla-Crash: „Ein anderer Depp, der den Tesla-Autopilot missbraucht“

Darin ist zu sehen, wie ein Autofahrer auf einem Highway bei Berkeley, im US-Bundesstaat Kalifornien, von rechts ein Tesla Model 3 überholt. Als der Videofilmer durch die Fenster in das Auto blickt, ist er schockiert: Der Autopilot ist aktiviert, niemand sitzt am Steuer. Stattdessen starrt ihn auf dem Rücksitz auf der Beifahrerseite ein Mann mit einem fast teuflischen Grinsen an. Was für ein Horror! (Wut-Zettel auf Tesla: „Hat sich dein tolles Auto selbst so geparkt – oder bist du ein A***?“)

Das Video ist mit folgenden Worten betitelt: „Ein anderer Depp, der den Tesla-Autopilot missbraucht.“ Viele YouTube-User stimmen dem zu – ein Nutzer meint sogar: „Darwin wird Recht behalten. Hoffentlich wird niemand anderes dabei verletzt.“ Ein weiterer kommentiert: „Das Kennzeichen ist ganz klar zu erkennen. Polizei, los geht‘s.“ Ein Dritter fasst es schließlich gut zusammen: „Das ist der Grund, warum fortschrittliche Technologie auch intelligente Nutzer braucht.“

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