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Tesla mit Raketentriebwerk: YouTuber wagt irres Experiment

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Von: Simon Mones

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Der Tesla Roadster soll einen Raketenantrieb bekommen. Wie das aussehen könnte, demonstriert ein YouTuber mit einem irren Experiment.

Austin (USA) – Dass Tesla nicht vor unkonventionellen Lösungen zurückschreckt, dürfte spätestens seit der Vorstellung des Cybertrucks kein Geheimnis mehr sein. Doch das kantige Design des Elektro-Pick-ups ist nicht nur ein Beispiel von vielen, so soll der neue Roadster ein innovatives Scheibenwischer-Konzept bekommen – und einen Raketenantrieb.

Was wie ein Scherz klingt, könnte bereits 2023 Realität werden. Und irgendwie liegt es auch nahe, immerhin ist Elon Musk (50) nicht nur CEO von Tesla, sondern auch vom Weltraum Start-up SpaceX. Eine Zusammenarbeit der beiden Unternehmen liegt also auf der Hand und es wäre nicht das erste Mal, dass Tesla und SpaceX zusammenarbeiten.

Tesla mit Raketentriebwerk: YouTuber wagt irres Experiment

Von dem Raketenantrieb – in Form von Kaltgas-Schubdüsen – verspricht sich Tesla eine Extra-Portion Power für den Roadster. Wie genau das letztlich funktionieren soll, ist jedoch unklar. Zudem stellt sich die Frage, ob es überhaupt eine Auswirkung hätte. Glücklicherweise gibt es im Internet genug Tüftler, die das herausfinden wollen, darunter auch Matt Mikka vom YouTube-Kanal Warped Perception. (Tesla zieht um: Der neue Hauptsitz ist eine Baustelle)

Ein Tesla Model S, fahrend. (Symbolbild)
Für ein Experiment hat ein YouTuber sein Model S mit Jet-Triebwerken ausgestattet. (Symbolbild) © Tesla

Dazu hat der YouTuber eine Sonderanfertigung mit drei kleinen Düsentriebwerken konstruiert und an sein Tesla Model S P85 gebaut. Anschließend führte Mikka einige Tests durch, unter anderem versuchte er den Tesla nur mit den Jet-Triebwerken auf 60 Meilen pro Stunden (etwa 96 hm/h) zu halten. (Tesla Cyberquad: Geschrumpfter Cybertruck ist nicht ganz billig)

Tesla mit Raketentriebwerk: Experiment liefert klares Ergebnis

Zudem stoppte er die Zeit, die das Model S für den Sprint von 0 auf 60 mph braucht. Im ersten Versuch fuhr er ohne die Jet-Triebwerke im zweiten Durchgang mit der zusätzlichen Power. Wenig überraschend war der Versuch mit den Jet-Triebwerken um etwa eine Sekunde schneller. (Tesla: Full Self-Driving im CNN-Test – mit krassem Ergebnis)

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Das Experiment macht also deutlich: die Jet-Triebwerke verbessern scheinen tatsächlich einen positiven Einfluss auf die Beschleunigung zu haben. Dennoch muss man bedenken, dass es immer Faktoren gibt, die das Ergebnis eines solchen Versuchs beeinflussen können.

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