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YouTuber testet Tesla: Nach zwei Jahren zieht er ein klares Fazit

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Was ein neuer Tesla kann, verrät die Website – doch wie sieht es nach zwei Jahren und mehreren Zehntausend Kilometern aus? Ein YouTuber verrät es.

Austin (USA) – Noch immer beschäftigen die Menschen, die sich ein E-Auto kaufen möchten, viele Fragen: Wo kann ich es laden? Wie schnell ist die Batterie gefüllt? Wie groß ist die Reichweite? Vor allem aber auch über die Langzeit-Tauglichkeit von E-Autos machen sich viele Gedanken: Wie sehr sinkt die Reichweite nach Jahren der Benutzung und nach zehntausenden Kilometern. Ein Youtuber war zwei Jahre lang mit einem Tesla Model Y unterwegs – und zieht nun Bilanz.

Ein Tesla Model Y (Symbolbild)
Ein YouTuber fuhr sein Tesla Model Y zwei Jahre lang – jetzt steht sein Fazit fest. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa

YouTuber testet Tesla: Nach zwei Jahren zieht er ein klares Fazit

34.000 Meilen (knapp 55.000 Kilometer) hat der YouTuber Gjeebs mit seinem Stromer zurückgelegt. Eine Sache, die ihn besonders stört: Im hinteren Teil des Fahrzeugs sei während der Fahrt ein Klapper-Geräusch zu hören – wenn die Musik nicht aufgedreht sei, sei es „unerträglich“. Er wolle dem Problem auf den Grund gehen. Zweimal hätte das Fahrzeug im Laufe der zwei Jahre einen Platten gehabt. Seine Empfehlung: Mit einem kaputten Reifen nicht zu Tesla gehen. Dort würde man nicht versuchen, den Pneu zu flicken, sondern gleich ersetzen – was natürlich mit höheren Kosten verbunden ist. (Teslas Yoke-Steuerung: Sicherer als ein normales Lenkrad?)

YouTuber testet Tesla: Verschwundener Sitzheizungsknopf eine „dumme Sache“

Und es gibt noch eine Sache, die ihn nervt. Bei einem Software-Update ist nämlich der Knopf für die Sitzheizung vom Haupt-Bildschirm verschwunden. Um die Sitzheizung anzuschalten, muss er nun in ein Untermenü wechseln. Das sei eine „dumme Sache“. Er fände es gut, wenn er den Sitzheizungs-Knopf wieder auf den Haupt-Bildschirm ziehen könnte. Auch wichtige Informationen wie der Reifendruck, Stromverbrauch und der Trip-Kilometerzähler seien nun in den Untiefen des Menüs verschwunden. (Tesla trickst: Dieses Teil wird nicht mehr eingebaut – Kunden ahnungslos)

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Im Grunde sei sein Tesla Model Y aber ein solides und zuverlässiges Auto. Begeistert ist er vor allem vom gut ausgebauten Supercharger-Ladenetzwerk in den USA. (Tesla-Rückruf wegen Furz-Funktion – Elon Musk gibt Schuld der „Spaßpolizei“)

YouTuber testet Tesla: So steht es um die Reichweite nach zwei Jahren

Als sein Model Y ausgeliefert wurde, hatte es – vollgeladen – eine Reichweite von 316 Meilen (rund 509 Kilometer). Nun nach 55.000 Kilometern zeigt der Stromer noch eine Reichweite von 288 Meilen (463 Kilometer) an – das entspricht 91 Prozent der ursprünglichen Reichweite. Sein Tipp: Nach Möglichkeit nicht zu oft am Supercharger laden. Die extreme Ladegeschwindigkeit führe zu großer Hitze, die wiederum nicht so gut für die Batterien sei. Vorteilhaft sei es, mit langsamerer Geschwindigkeit zu Hause laden. Einmal die Woche am Supercharger zu laden, sei aber okay.

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