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Tesla: YouTuber testen Model-S-Bremse – mit irrem Ergebnis

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Von: Simon Mones

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Die YouTuber von Plaid AF haben die Bremsen des Tesla Model S einem echten Härtetest unterzogen – mit einem irrem Ergebnis.

Austin (USA) – Wer sich mit seinem Auto im Straßenverkehr bewegt, der verlässt sich dabei auch immer auf seine Bremsen. Egal ob in der Spielstraße oder bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn oder sogar der Rennstrecke. Das gilt natürlich auch für Elektroautos wie das Tesla Model S Plaid.

Auf ihrem Kanal haben die YouTuber von Plaid AF die Bremsen des Model S nun einem absoluten Härtetest unterzogen. Der Plan: Zehn Mal von 100 Meilen pro Stunde (etwa 160 km/h) auf null abzubremsen. Im eigentlichen Test, der kurz hinter der mexikanischen Grenze stattfand, wurde jedoch das Elektroauto nur auf etwa 30 km/h abgebremst. („Drecks-Tesla“: Model S ist defekt – trotzdem wird auch noch sein Besitzer verklagt)

Tesla: YouTuber testen Model-S-Bremse – mit irrem Ergebnis

Die YouTuber wollten so herausfinden, wie sich die serienmäßigen Bremsen verhalten, wenn sie solche immens Kräften ausgesetzt sind. Zudem sollte überprüft werden, wie lange es dauert, bis die Bremsscheiben wieder auf etwa 40 Grad Celsius abgekühlt sind. (Tesla Model S Plaid brennt gleich auf erster Fahrt aus – Besitzer entkommt nur knapp)

Fahraufnahme eines Tesla Model S (Symbolbild)
Die YouTuber von Plaid AF haben die Bremsen des Tesla Model S unter die Lupe genommen. (Symbolbild) © Andreas Haas/Imago

Schon nach normalen Fahrverhalten lag die Temperatur laut dem Infrarot-Thermometer bereits bei 327 Grad Fahrenheit (rund 164 Grad Celsius). Und bereits nach dem dritten Beschleunigungstest bemerkten die YouTuber einen komischen Geruch von den Bremsen. Zwei Versuche später warnte dann auch der Bordcomputer des Model S vor der zu hohen Temperatur der Bremsen. (Nürburgring: Elektro-Rekord mit Tesla Model S Plaid – doch Elon Musk will mehr)

Tesla: Bremse von Model S fängt Feuer – YouTuber geben klare Empfehlung

Es folgten noch drei weitere Versuche, ehe die YouTuber von Plaid AF den Versuch abbrachen, da der Verbrennungsgeruch immer intensiver wurde. Was ihnen entgangen war: die Bremsen hatten zwischenzeitlich Feuer gefangen, wie die Aufnahmen einer GoPro zeigen. (Tesla mit Raketentriebwerk: YouTuber wagt irres Experiment)

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Zudem zeigt die Messung mit dem Infrarot-Thermometer, dass sich eine der Bremsscheiben auf etwa 510 Grad erhitzt hat. Um diese möglichst schnell wieder abzukühlen, entscheiden sich die YouTuber dazu, eine Weile normal mit dem Model S zu fahren. Mit Erfolg. Dennoch raten folgt am Ende des Videos der Rat auf Keramikbremsen umzusteigen, wenn man auch mal sportlicher mit dem Elektroauto unterwegs ist. Immerhin sind Bremsprobleme beim Model S bereits bekannt.

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