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Tesla Upgrade: Kauf durch Ganghebel ausgelöst? Es soll 12.000 Euro kosten

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Von: Jasmin Pospiech

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Ein Tesla Upgrade verursacht eine horrende Rechnung. Dabei soll der Ganghebel ungewollt das Full Self-Driving aktiviert haben. Kann das wirklich sein?

Palo Alto (Kalifornien) – Horrende Unfälle mit aktiviertem Autopilot, strenge Kommunikationsvorschriften für die Mitarbeiter und Bau der Gigafactory in Grünheide trotz massivem Widerstand der Umweltverbände: Tesla steht seit Monaten unter heftigem Beschuss von Kritikern. Da kommt ein weiterer Tweet, den jetzt ein US-Amerikaner namens Dominic Preuss abgesetzt hat, besonders ungelegen. Dieser beschwert sich darin, dass er von dem US-Elektroautohersteller eine horrende Rechnung in Höhe von über 14.100 US-Dollar (knapp 12.000 Euro) erhalten hat.

Tesla Upgrade: Kauf durch Ganghebel ausgelöst? Es soll 12.000 Euro kosten

Diese böse Überraschung hat der Technikfan erlebt, als er kürzlich seine Kreditkartenabrechnung einsieht. Darauf erblickt er plötzlich den riesigen Betrag und kann sich zuerst nicht erklären, wie es überhaupt dazu gekommen ist. In seinem Tweet mutmaßt der Familienvater daher, dass entweder er selbst oder sein Schwiegervater mit seinem Tesla Model 3 gefahren sind und dabei versehentlich ein Kauf getätigt worden sei. (Tesla Model 3 fliegt aus Kurve und prallt gegen Baum – Alarm warnt viel zu spät)

Blick ins Display eines Tesla Model S P90D (Symbolbild)
Dominic Preuss beklagt, dass ein Doppelzug am Gangwahlhebel seines Tesla Model 3 einen Kauf zur Folge hatte. (Symbolbild) © Chris Walker/Imago

Preuss wird sogar noch konkreter und schreibt: „Wenn du doppelt am Gangwahlhebel ziehst, aktivierst du aus Versehen den Autopiloten im Model 3. Tesla wird dann automatisch 14.100 US-Dollar abrechnen, wenn du nicht vorher schon die Autopilot-Funktion erworben hast.“ Ist diese noch nicht installiert, würde man das FSD-Upgrade (Full Self-Driving) kostenpflichtig bestellen. Doch was Preuss noch mehr wurmt: „Kein Passwort, keiner Sicherheitsüberprüfung, keine Kreditkartenfreigabe ist dazu nötig.“ (Tesla Model 3 sperrt Fahrer ein – generelles Sicherheitsrisiko beim Ladevorgang?)

Tesla Upgrade: Kauf durch Ganghebel ausgelöst – aus Versehen?

Zudem führt er auf Anfrage vieler Follower auf, wie die horrende Summe von 14.100 US-Dollar inklusive Steuern zusammengekommen ist. Demnach soll er für eine Beschleunigungs-Optimierung (von null auf 100 km/h in 3,7 statt 4,2 Sekunden) 2.000 US-Dollar zahlen, für den Autopiloten mit Verkehrserkennung und Lenkunterstützung weitere 3.000 US-Dollar. Das vollständig autonome Fahren, für welches allerdings den Autopilot voraussetzt, kostet weitere 10.000 US-Dollar. (Tesla will 16.000 US-Dollar für Reparatur – Werkstatt nur einen Bruchteil)

Allerdings erklärt der Vater von Zwillingen auch, dass er nach dem unabsichtlichen Upgrade in der Tesla-App den Kaufvorgang sofort hat rückgängig machen können und sogar den kompletten Geldbetrag, der ihm von seiner Kreditkarte abgezogen worden ist, innerhalb weniger Tage zurückerstattet bekommen hat. Doch nicht jeder nimmt den Tweet des Tesla-Besitzers gut auf.

Tesla Upgrade: Kauf durch Ganghebel ausgelöst – wer ist an dicker Rechnung schuld?

Andere Fans des Elektroautoherstellers glauben nicht an Preuss’ Geschichte und bestreiten, dass es möglich sei, mit dem Gangwahlhebel das FSD-Paket zu kaufen. Schließlich würde bei einigen von ihnen der „Doppelklick“ je nach Ausstattung stattdessen die Geschwindigkeits-Regelung oder bei neueren Modellen der serienmäßige Autopilot aktiviert. Daraufhin antwortet Preuss auf Twitter, dass wohl sein Schwiegervater durch eine andere Aktion den Kauf ausgelöst haben muss. Daher weht also der Wind ... (Tesla „Full Self-Driving“: Autopilot verwechselt Mond mit gelber Ampel)

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