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Einbruch-Alarm bei Tesla Model 3 – kurioser Lärm soll Autodiebe vertreiben

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Von: Fabian Ibelherr

Tesla will Einbrecher mit einem besonders kuriosen Lärm in die Flucht schlagen. Der Fahrer eines Tesla Model 3 testet das Warnsystem in einem Selbstversuch.

Schweiz – YouTuber „RealRusty“ möchte testen, wie laut der Diebstahl-Schutz des Wächter-Modus seines Tesla im Falle eines Einbruchs wird und staunt nicht schlecht, was dann passiert. Potenzielle Diebe schlägt Model-3-Hersteller Tesla nämlich mit einer laut wummernden Komposition von Johann Sebastian Bach in die Flucht. (Tesla will Fahrer per Kamera überwachen – und hat sogar eine Erklärung dafür)

Der Schweizer Videostar setzt sich in einer Folge mit Ohrstöpseln und Schallpegel-App in sein Tesla Model 3, um das Warnsystem selbst zu erleben. Doch um dem Model 3 eine schockierend laute Komposition des deutschen Musik-Genies Bach zu entlocken, ist mehr Aufwand und Geduld nötig, als der YouTube-Star anfangs vermutet. (Kamera an Tesla Model 3: So reagiert ein vermeintlicher Autoknacker, als er sie bemerkt)

Blick auf den Touchscreen des Bordcomputers eines Tesla Model 3.
Schaltzentrale im Tesla: Dank des Bordcomputers behält der Fahrer alles im Blick. © MiS/imago

Einbruch-Alarm von Tesla Model 3 – kurioser Mega-Lärm soll Autodiebe vertreiben

Der E-Autobauer von Tech-Boss Elon Musk führt im Februar 2019 den sogenannten „Sentry Mode“ (dt.: „Wächter-Modus“) bei seinen Fahrzeugen ein. Dieser folgt in seiner Funktionsweise einem einfachen Prinzip: Einerseits wird bei Annäherung oder Erschütterungen im Bereich des Autos mithilfe der im Elektroauto verbauten Kameras die Umgebung gefilmt. Andererseits gibt es eine zweite Warnstufe, die bei Bewegungen im Fahrzeuginneren eines abgeschlossenen Tesla-Modells Alarm auslöst. Der Tesla fängt an zu hupen, die Warnblinkanlage wird aktiviert und obendrein wird im Innenraum in ohrenbetäubender Lautstärke die weltberühmte „Toccata und Fuge in d-Moll“ von Star-Komponist Johann-Sebastian-Bach (1685 – 1715) abgespielt. (Tesla Model 3 filmt brutalen Überfall: Maskierter schießt auf E-Auto – auch Elon Musk ist geschockt)

Für seinen Selbstversuch nimmt „RealRusty“ auf der Rückbank seines Tesla Model 3 Platz und hält seine Tesla-Scheckkarte bereit, um den Alarm nach dem Auslösen schnell zu stoppen. Er deaktiviert Bluetooth an seinem Smartphone, damit der dort abgespeicherte Tesla-Schlüssel vom E-Auto nicht mehr erkannt wird. Anschließend verriegelt der Besitzer mit einer Smartwatch sein E-Auto. Um den Alarm auszulösen, bewegt sich „RealRusty“ auf der Rückbank hin und her. Ohne Erfolg, selbst das Öffnen der Hintertür löst die Bach-Sirene nicht aus. Mit der Tesla-App verriegelt der YouTuber seinen Wagen anschließend, noch immer ohne Erfolg. (Tesla-Dashcam: Video rettet angeblichen Raser – vorm Polizeichef)

Einbruch-Alarm von Tesla Model 3 – so laut wie eine Kreissäge

„RealRusty“ ist verzweifelt, weil sein Tesla Model 3 keinen Alarm auslöst. Er murmelt enttäuscht in die Kamera: „Ich glaube, ich muss das mal mit zwei Leuten simulieren, anders geht’s nicht.“ Das Experiment sei misslungen, gesteht der YouTuber und entfernt sich die Ohrstöpsel. Doch dann ertönt völlig unerwartet doch noch Komponist Bach – in ohrenbetäubender Lautstärke, wie im Video nicht zu überhören ist. Der Tesla-Besitzer filmt die auf seinem Smartphone installierte Schallpegel-App, die bis zu satten 100 Dezibel zeigt. Das entspricht locker der Lautstärke einer Kreissäge. (Elektroautos: Darum müssen sie in Zukunft wieder Lärm machen)

Dann bereitet „RealRusty“ dem Spuk ein Ende und stoppt den Wächter-Modus (Sentry Mode) von Tesla. „Nein, man möchte dann nicht hier drin sein“, entgegnet der YouTuber ziemlich mitgenommen von der enormen Lautstärke in die Kamera. Sicherlich dürften auch Kriminelle bei dem kaum aushaltbaren Lärm schnell das Weite suchen. (Tesla Model 3: Besitzerin überlistet Autodiebe – darum sollte man nie einen Tesla klauen)

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