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„Tesla Kid“ Silas Heineken (14) nimmt sich Auszeit – „Ich brauchte eine Pause“

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Von: Sebastian Oppenheimer

Silas Heineken lässt seine Drohne am Baugelände der künftigen Tesla Gigafactory in die Luft steigen
Silas Heineken alias „Tesla Kid“ hat sich mit einem neuen Drohnen-Video der Gigafactory in Grünheide zurückgemeldet. © Patrick Pleul/dpa

Durch einen Tweet von Elon Musk wurde der 14-jährige Drohnen-Filmer Silas Heineken schlagartig bekannt. Nun hat sich „Tesla Kid“ nach langer Pause mit einem neuen Video vom Bau der Gigafactory in Grünheide zurückgemeldet.

Grünheide – Silas Heineken ist ein extremer Tesla-Fan. Dementsprechend begeistert war der 14-Jährige, als das Unternehmen von Elon Musk beschloss, in Grünheide bei Berlin eine Gigafactory hochzuziehen. Der Jugendliche, der nicht weit von der Baustelle entfernt mit seiner Familie wohnt, begann, mit einer Drohne die Bauarbeiten zu filmen und auf YouTube unter dem Pseudonym „Tesla Kid“ hochzuladen. Doch Ende März wurde er vom Wachpersonal gestoppt und mit rechtlichen Konsequenzen bedroht. Aber anstatt klein beizugeben, schilderte er seine Probleme bei Twitter. Am Ende willigte Tesla-Chef Elon Musk höchstpersönlich in die Aufnahmen ein, sein kurzer Tweet „Von mir aus“, bescherte dem 14-Jährigen jede Menge Bekanntheit. Doch in den letzten Wochen hatte man nichts mehr von „Tesla Kid" gehört. Nun erklärt Silas Heineken, warum.

„Tesla Kid“ Silas Heineken (14): „Um ehrlich zu sein: Ich brauchte eine Pause“

Auf seinem YouTube-Kanal „Tesla Kid“ hat der Jugendliche nach zweimonatiger Pause nun wieder neue Aufnahmen hochgeladen. Das fünfeinhalb Minuten lange Video zeigt, wie beeindruckend weit die Bauarbeiten der Tesla-Gigafactory in Grünheide schon fortgeschritten sind. „Guess who‘s back“, hat Silas Heineken das Drohnen-Filmchen betitelt – „Ratet mal, wer wieder da ist.“ In der Video-Beschreibung erklärt der 14-Jährige seinen Fans, warum er so lange nichts von sich hören ließ.

„Tesla Kid“ Silas Heineken (14): „Ich wollte vorerst wieder ein normales Leben führen“

„Vielleicht habt ihr euch gefragt, was mit mir passiert ist – und warum ich plötzlich eine Flug- und Drehpause eingelegt habe“, schreibt Silas Heineken. „Um ehrlich zu sein: Ich brauchte eine Pause.“ Seit dem „Fine by me“-Tweet von Elon Musk seien er und seine Familie von Pressevertretern aus aller Welt überrannt worden. Doch auch viele andere Dinge hätten ihn davon abgehalten weiterzumachen, erklärt der 14-Jährige: Unter anderem ein „seltsames Corona-Schuljahr (mit sich leicht verschlechternden Schulnoten)“ sowie neue gesetzliche Drohnenflugbeschränkungen. „Ich wollte vorerst wieder ein normales Leben führen“, schreibt „Tesla Kid". (Tesla kracht im „Autopilot“-Modus in Polizeiauto – das machte der Fahrer währenddessen)

Nun habe er beim Schulstoff wieder aufgeholt, einen zweiwöchigen Drohnen-Kurs gemacht und ein wenig Urlaub gemacht. Jetzt habe er einen guten Start ins Schuljahr gehabt und fühle sich „frisch und motiviert, wieder zu fliegen“, teilt Silas Heineken mit. „Also lasst uns die Reise fortsetzen.“ Die Fans von „Tesla Kid“ sind jedenfalls erleichtert. „Hey. Schön, dass du wieder da bist. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht“, schreibt ein User unter das neue YouTube-Video. (Tesla-Gigafactory in Grünheide: E-Autobauer plant offenbar eine Nummer kleiner)

„Tesla Kid“ Silas Heineken (14): Trifft er möglicherweise Tesla-Chef Elon Musk persönlich?

In dieser Woche steht nun ein Ereignis an, dass „Tesla Kid“ schon sehnlichst erwartet. „Hast du auf Twitter gesehen, dass Elon möglicherweise diese Woche zur Giga Berlin kommt? Wäre natürlich nice, wenn du ihn auf Kamera bekommst“, schreibt ein Nutzer in den Video-Kommentaren. Tatsächlich hat Elon Musk für diese Woche einen Besuch in der Gigafactory in Grünheide auf Twitter angekündigt (siehe oben). Silas Heineken ist jener Musk-Tweet natürlich nicht entgangen: „Ja klar, bin schon soo gespannt“, antwortet er. (Tesla Gigafactory in Grünheide: Wie Elon Musk seine deutsche Großfabrik nennt ...)

Neben der Freude über die Rückkehr von „Tesla Kid“ sind viele YouTube-Zuschauer auch von der Geschwindigkeit fasziniert, mit der die Bauarbeiten der Tesla-Gigafactory in Grünheide (Elon Musk (Tesla): Jetzt werden doch Batterien in der deutschen Gigafactory produziert) voranschreiten. „Wow, schon beeindruckend, was da für ein Tempo vorgelegt wird. Wenn das so weitergeht, könnte die Giga ja wirklich mal im Zeitplan fertiggestellt werden ... eigentlich traurig, dass ein US-Unternehmen uns erst mal wieder zeigen muss, wie man rationell Großprojekte fertigstellt“, schreibt ein User. „Da fällt mir grad ein, was macht eigentlich der BER?“

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