Drohnenfilmer von Grünheide

„Tesla Kid“ (14): Elon Musk verspricht Praktikumsplatz – „Wir sehen uns in Kalifornien“

„Tesla Kid“ Silas Heineken und Tesla-Chef Elon Musk.
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„Tesla Kid“ Silas Heineken hat von Tesla-Chef Elon Musk (rechts) einen Praktikumsplatz angeboten bekommen.
  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Er ist einer der größten Tesla-Fans – nun hat „Tesla Kid“ Silas Heineken von Elon Musk persönlich einen Praktikumsplatz angeboten bekommen. Und zwar in Kalifornien.

  • Silas Heineken wurde berühmt, als Elon Musk ihm Drohnenaufnahmen der Gigafactory in Grünheide gestattete
  • Zuvor war „Tesla Kid“ von Wachleuten das Filmen der Bauarbeiten an der Tesla-Fabrik verboten worden
  • Nun hat der 14-Jährige vom Tesla-Chef persönlich die Zusage für einen Praktikumsplatz bekommen

Grünheide/Palo Alto – Es gehört schon eine Menge Mut dazu, einen der aktuell prominentesten Menschen der Welt einfach so anzusprechen – und ihn um einen Praktikumsplatz bitten. Vor allem, wenn man erst 14 Jahre alt ist. Silas Heineken alias „Tesla Kid“ hat es gemacht – und wurde für seine selbstbewusste Aktion belohnt. Der 14-Jährige war schon am frühen Morgen zur Baustelle der Tesla-Gigafactory in Grünheide bei Berlin gekommen, um auf Tesla-Chef Elon Musk zu warten – zunächst vergeblich. Erst später am Tag klappte das Zusammentreffen. Im Netz gratulierten viele User „Tesla Kid" zu seinem Erfolg.

„Tesla Kid“ (14): Elon Musk verspricht Praktikumsplatz – „Wir sehen uns in Kalifornien“

Bekannt geworden war Silas Heineken, als ihn der Wachschutz von Tesla an seinen Drohnenaufnahmen der Bauarbeiten an der Gigafabrik in Grünheide gehindert hatte. Als der – damals noch 13-Jährige – die Problematik auf Twitter schilderte, schaltete sich Elon Musk persönlich ein und erteilte per „Von mir aus“-Tweet die offizielle Genehmigung. In den vergangen Wochen war es allerdings still um den jungen Drohnenfilmer geworden, erst vor wenigen Tagen meldete er sich mit einem neuen Video zurück. Er habe eine Auszeit gebraucht, erklärte Silas Heineken auf YouTube. („Tesla Kid“ Silas Heineken (14) – „um ehrlich zu sein: Ich brauchte eine Pause“)

„Tesla Kid“ (14) bekommt Praktikum: „Wir sehen uns in Kalifornien“

Jetzt also hat Silas Heineken sein Idol erstmals persönlich getroffen: Am Westhafen in Berlin passte „Tesla Kid" Elon Musk ab. Der Tesla-Chef besuchte dort die CDU-Vorstandsklausur mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (66). Von dem kurzen Gespräch hat der 14-Jährige einen Audio-Mitschnitt auf seinem Twitter-Account veröffentlicht.

„Hey, Mister Musk, besteht die Möglichkeit, ein Praktikum bei Neuralink zu bekommen?“, fragt Silas Heineken. Neuralink ist ein Unternehmen, dessen Ziel die Entwicklung eines Gerätes zur Kommunikation zwischen dem menschlichen Gehirn und Computern ist (gerade erst wurde ein Gehirn-Implantat vorgestellt). „Ja – also, das ist in Kalifornien – aber ja“, antwortet Elon Musk. „Ja, ja ich werde nach Kalifornien kommen, wenn das nötig ist“, sagt „Tesla Kid“ Silas. „Alles klar, sicher“, antwortet der Tesla-Chef. „Wir sehen uns in Kalifornien“, verabschiedet sich der junge Drohnenfilmer. (Elon Musk in Deutschland – nur mit Halstuch statt Maske zu den Corona-Forschern)

„Tesla Kid“ (14) bekommt Praktikum: „Dem Mutigen gehört die Welt!“

Gut, ob Elon Musk (Elon Musk besucht Deutschland: Der Tesla-CEO mischt sogar beim Corona-Impfstoff mit) wirklich gewusst hat, wen er da vor sich hat? Und ob der Tesla-Chef sein Versprechen einhält? Das steht noch in den Sternen. Aber eine mündliche Zusage vom Boss persönlich ist natürlich etwas wert – und schlau wie Silas Heineken ist, hat er die Aussagen des Tesla-Chefs aufgenommen. Nicht, dass ihm am Ende keiner glaubt. Auf Twitter prasselten auf „Tesla Kid“ jedenfalls zahlreiche Gratulationen ein. „Dem Mutigen gehört die Welt! Gratuliere“, kommentiert ein User. Ein anderer schreibt. „Es war klasse, ihn direkt anzusprechen. Ich hoffe für dich, dass die Sache wirklich klappt.“

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