1. 24auto
  2. News
  3. Social Media

Tesla: Full Self-Driving mit neuer Funktion – es gibt Kritik

Erstellt:

Von: Simon Mones

Kommentare

Die Kritik an Teslas Full Self-Driving reisst nicht ab. Nun hat der Elektroautobauer neue Funktionen hinzugefügt.

Austin (USA) – Seit seiner Einführung scheiden sich die Geister an Teslas Full Self-Driving. Und das liegt nicht nur daran, dass das Programm in seiner Beta-Version von Kunden auf öffentlichen Straße getestet wird. Nein, das System offenbart auch immer wieder Schwächen, wie auch ein Test von CNN zeigte.

An Tesla scheint diese Kritik jedoch nicht zu interessieren, stattdessen veröffentlichen die Neu-Texaner immer wieder neue Updates – die nicht immer fehlerfrei sind. Nun hat das Unternehmen von Elon Musk eine weitere Neuerung für das Full-Self-Driving-System veröffentlicht und drei unterschiedliche Fahrprofile – chill (ruhig), average (durchschnittlich) und assertive (durchsetzungsfähig) – hinzugefügt.

Tesla: Full Self-Driving mit neuer Funktion – es gibt Kritik

Laut Tesla bieten diese Fahrmodi die Möglichkeit „Verhaltensweisen wie rollende Stopps, geschwindigkeitsabhängige Spurwechsel, Folgeabstand und Abstand zu gelben Ampeln zu steuern“. So kann die „Persönlichkeit“ des Autos vom vorsichtigen Rentner bis zum Raser reichen. (Hund „steuert“ Tesla: Aufregung um Video – „völlig unverantwortlich“)

Ein Navigationssystem in einem Tesla Model Y. (Symbolbild)
Beim Full Self-Driving können Tesla-Kunden künftig zwischen drei Fahrmodi wählen. (Symbolbild) © Tesla

Insbesondere der Modus „assertive“ könnte dabei viele Autofahrer Nerven kosten. Auf Twitter wurde diese bereits in „Road-Rage-Modus“ umbenannt. Denn sobald dieser aktiviert ist, werden die Tesla-Fahrer darüber informiert, dass das Elektroauto „einen geringeren Abstand zum Vordermann hat, häufiger die Spur wechselt, die Überholspur nicht verlässt und möglicherweise eine rollende Bremsung durchführt.“ (Tesla „Full Self-Driving“: Elon Musks Autopilot hält Mond für gelbe Ampel)

Tesla: Twitter-Nutzer hält Funktion für tödlich

Das Problem: Rollende Bremsungen sind gefährlich und daher in vielen Ländern gesetzlich verboten und können zu Bußgeldern führen. Es ist also nicht grade verwunderlich, dass sich auf Twitter viele Nutzer über die neuen Funktionen des Full Self-Driving beschweren. (Tesla: Full Self Driving im Schnee: „Wie ein junger Welpe“)

Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

„Es ist mir ein Rätsel, wie man die Welt zu einem etwas besseren Ort machen kann und sich dennoch jedes Mal bewusst dagegen entscheidet“, schreibt beispielsweise ein Nutzer. Ein anderer nennt die neuen Fahrmodi unter Anbetracht der teilweise sorglosen Nutzung von Autopilot und Full Self-Driving sogar „besonders tödlich“.

Auch interessant

Kommentare